Basketball : Am Sonnabend den Play-off-Platz klarmachen

Sein Einsatz am Sonnabend ist offen: Terrell Harris (am Ball)
Sein Einsatz am Sonnabend ist offen: Terrell Harris (am Ball)

Mit einem Sieg bei den Gladiators Trier hätten die Rostock Seawolves, Vierter der 2. Bundesliga ProA, ihr Ziel erreicht.

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08. März 2019, 17:10 Uhr

Rostock | Die Rostock Seawolves, Vierter der 2. Basketball-Bundesliga ProA mit 34 Punkten, wollen am Sonnabend ab 20 Uhr bei den Römerstrom Gladiators Trier (7./28) Revanche nach dem in eigener Halle mit 79:85 verlorenen Saisonauftakt, bei dem die Drei-Punkte-Würfe des Teams aus Rheinland-Pfalz in der Schlussphase den Unterschied machten. Doch an diesem 27. Spieltag werden die Karten neu gemischt.

Die Gladiatoren kämpfen momentan noch um den Einzug in die Play-offs. Angeführt vom Kanadier Jermaine Bucknor, der im Schnitt 15,1 Punkte, 6,0 Rebounds und 3,8 Assists in knapp 29:45 Minuten auflegt, werden die Moselstädter alles dafür geben. Der Power Forward kann mit seiner BBL-Erfahrung den Wölfen gefährlich werden. Ebenso der deutsche Center Johannes Joos, der den Rostockern im Hinspiel ordentlich einheizte (21 Punkte und 14 Rebounds).

Der Trierer Kapitän Simon Schmitz hingegen wird nicht am Spiel teilnehmen können: Der Point Guard hat sich Ende Februar die rechte Hand gebrochen und fällt für den Rest der Saison aus.

„Wir treffen auf ein Team, das schon viele Schlachten geschlagen hat und weiß, wie man zusammen gewinnt“, betont Seawolves-Coach Milan Skobalj. „Sie geben sich nicht auf, auch dann nicht, wenn sie mit 20 Punkten zurückliegen.“

Nach dem knappen Resultat im ersten Duell sagt Skobalj: „Wir müssen daraus lernen, wie man das Spiel am Ende liest und wie man gewinnt, wenn ein Ballbesitz entscheidend ist.“

Im Laufe der Saison haben die Wölfe die Vorgabe des Trainers umgesetzt und Nervenstärke bewiesen: Immerhin entschieden sie acht von zehn Partien für sich, die mit drei oder weniger Punkten Differenz endeten.

„Gegen Trier wird es wichtig sein, höchstkonzentriert zu arbeiten und sich auf jeden einzelnen Ballbesitz zu fokussieren. Wir müssen hart verteidigen und geduldig im Angriff spielen“, so Milan Skobalj.

Bei den Seawolves, die bereits am Freitag anreisten und mit einem Sieg in Trier für die Play-offs qualifiziert wären, sind bis auf Terrell Harris alle Spieler fit. Der US-Guard hatte sich vorigen Sonntag beim 86:55 gegen Hanau den Knöchel verstaucht. Ob Harris auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Das Spiel wird am Sonnabend ab etwa 19.45 Uhr live im Internet übertragen: airtango.live

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