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Handball : Alle eint ein Ziel: Bundesliga

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Begeisternde Saisoneröffnung beim HC Empor Rostock am Dienstag in der Fiete-Reder-Halle Marienehe

Der Parkplatz an der Fiete-Reder-Halle war knüppeldicke voll. „Was ist denn hier los?“, fragte Gerda Schmidt aus Alt Reutershagen, als sie die Fußgängerbrücke zum ehemaligen Fischkombinat überqueren wollte. Nach Aufklärung meinte die 51-Jährige: „Da schaue ich auch einmal rein, schließlich möchte mein Enkel, der ist Linkshänder, auch dem Handball nachjagen.“

Drinnen in der Halle war sie begeistert: „Hätte nie gedacht, dass der HC Empor auch Minis hat. Es gefiel mir, dass der Verein alle Mannschaften vorstellte, auch das Bundesliga-Team nicht mit Beifall sparte und sich die gesamte Empor-Gemeinde zum Foto zusammenfand.“

Den Knaller hatte die D-Jugend drauf. Nach Vorstellung des Teams und der Überreichung des Buches „Die Rostocker Sieben“ an die neuen Spieler schallte es gemeinsam aus kräftigen Kehlen: „HC Emmmpoooor!“

Der Beifall in der prallgefüllten Marieneher Halle kam von Herzen, schließlich kann der Verein nur gemeinsam, mit gegenseitiger Unterstützung der Altersklassen sowie zwischen A-Jugend und Männern seine Ziele erreichen.

Applaus gab es auch für das Übungsspiel zwischen der „Ersten“ und der A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft. Das Ergebnis von 28:14 war zweitrangig.

Gerhard Schumacher, der am 1. September sein 50-jähriges Trainerjubiläum feierte – herzlichen Glückwunsch! –, merkte an: „In etlichen Szenen haben die Jugendlichen sehr guten Handball gespielt. Wenn sich mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit nichts überschneidet, werde ich mir einige Bundesliga-Partien ansehen.“

Jugendkoordinator Robert Runge konnte neue Aktive aus Schwaan, Bad Doberan, Greifswald und Schwerin begrüßen. Sie wollen sich ab der C-Jugend im Rostocker Handball-Landesleistungszentrum weiterentwickeln. Alle eint ein Ziel: Bundesliga. „Der Run zum HCE ist groß, wenn die ,Erste’ so richtig erfolgreich ist, deshalb…“, gab Runge augenzwinkernd den Zweitliga-Mannen um Kapitän Jens Dethloff die „Marschrichtung“ vor.

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