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HC Empor : Aaron Ziercke feiert einen Einstand nach Maß

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Rostocker Zweitliga-Handballer bescheren ihrem neuen Trainer beim 26:25 in Hüttenberg ein gelungenes Debüt / René Gruszka bester Schütze mit acht Toren

Volltreffer von Aaron Ziercke! Das 26:25 (11:13) des HC Empor Rostock am Sonnabend beim TV 05/07 Hüttenberg sicherte dem 42-Jährigen einen Einstand nach Maß auf der Trainerbank der Hansestädter. „Ich kann mich nur bei der Mannschaft bedanken. In der entscheidenden Phase bewahrte sie kühlen Kopf, blieb ruhig und machte die Big Points. Der Rest nach dem 26:23 war in der Schlussminute nur noch Ergebniskosmetik“, freute sich Ziercke.

Unmittelbar nach der Partie „düste“ er Richtung Minden, um gestern gemäß Vereinbarung beider Vereine GWD Minden II in der Auswärtspartie bei den OSC Löwen Duisburg ein letztes Mal zu betreuen. „Ab Montag stehe ich voll und ganz in Diensten des HCE. Dann geht die Arbeit erst so richtig los“, gab der Ex-Nationalspieler zu Protokoll.

Die mit einem 6:0-Abwehrsystem beginnenden Rostocker hatten in der ersten Halbzeit einige brisante Situationen zu überstehen. Allein zehn Strafminuten kassierten sie, mussten in zwei Fällen in doppelter Unterzahl agieren. Die numerische Unterlegenheit wurde aber gut kompensiert, kein entscheidender Rückstand zugelassen. Lediglich in eigener Überzahl sahen die Männer von der Ostseeküste ein wenig blass aus, ließen die Effektivität vermissen. Das gelang erst in Halbzeit zwei besser.

Die Männer von der Warnow waren mit einem 5:2 (14.) gut in die Partie gekommen, mussten aber sechs Minuten später das 5:7 hinnehmen. Es hatte Strafminuten gehagelt, doppelte Unterzahl in zwei Fällen. Doch wie sich die Männer um Kapitän Jens Dethloff daraus wieder befreiten – alle Achtung! Da ging nach dem 16:19 (42.) ein Ruck durch die Reihen. Der Trainer stellte auf 4:2 in der Defensive um. Die Gastgeber kamen ins Wanken, Empor in die Erfolgsspur. Selbst des 21:19 (49.) und 23:22 (54.) der Hüttenberger blieb ohne Wirkung – Team-Timeout des HCE, Schlussoffensive mit den entscheidenden K.o.-Schlägen. Das macht am Sonnabend um 19.30 Uhr gegen Bittenfeld Lust auf mehr – weiter so!

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