Warnemünder Woche : Weltmeister Maksymilian Wojcik: Freue mich wahnsinnig

Weltmeister der Raceboard-Surfer: Maksymilian Wojcik
Weltmeister der Raceboard-Surfer: Maksymilian Wojcik

Der Pole gewann zehn der elf Rennen mit großem Vorsprung und holte extrem souverän den Titel bei der Raceboard-WM.

svz.de von
12. Juli 2019, 13:31 Uhr

Warnemünde | Hinsichtlich der Wettkampfbedingungen war für alle Fahrer etwas dabei – starker Wind mit hoher Dünung und kräftiger Brandung, aber auch Leichtwind fast ohne Shorebreak und Wellen.

Die letzten zwei Durchgänge fanden bei Leichtwindbedingungen statt. Leichte und an Binnenreviere gewöhnte Fahrer waren im Vorteil. Für die schwereren Surfer bedeuteten die Wettfahrten zum Abschluss teils harte Arbeit, weil sie kräftig mit dem Segel „pumpen“ mussten, um Geschwindigkeit aufzunehmen.

„Die heutigen Rennen waren für mich physisch deutlich anstrengender als die an den windigeren Tagen“, bestätigte Wojcik, der nur im allerletzten Durchgang auf Rang zwei abrutschte. „Auf der Ergebnisliste sieht so ein Resultat immer sehr einfach aus, aber es ist trotzdem harte Arbeit. Ich habe hier bereits vor zehn Jahren den Weltmeister-Titel gewonnen und jetzt wieder. Ich freue mich wahnsinnig“, sagte der Pole, für den es das insgesamt sechste WM-Gold war.

Für die Raceboarder ging es direkt weiter mit dem Nations Cup, wobei die Surfer bis zum Sonntag in bis zu vier Personen starken Teams gegeneinander antreten.

Endstände Raceboard-WM, Herren: 1. Maksymilian Wojcik (Polen), 2. Alexander Buchau (Spanien), 3. Toni Colomar Torres (Spanien)

Damen: 1. Aleksandra Blinnikka (Finnland), 2. Jana Slivova (Tschechien), 3. Viviane Ventrin (Frankreich)

Junioren: 1. Ferran Jurado Besa, 2. Guillem Segu Besa (beide Spanien), 3. Jonathan Bultynck (Belgien)

Jean-Michel Lautier behauptet die Führung bei der J/22-WM

Tag zwei der J/22-Weltmeisterschaft auf der Ostsee vor Warnemünde hatte mit strahlendem Sonnenschein begonnen und einem leichten Lüftchen, das die Sechs-Knoten-Marke, die für eine WM gefordert ist, in Böen nur selten überschritt. So wurde der Start verschoben. Ab dem frühen Nachmittag ging der Wind hoch auf segelbare acht bis zehn Knoten. So konnten im Laufe des Donnerstag drei Wettfahrten ausgetragen werden.

Auf den ersten drei Plätzen gab es keine Veränderung. Der Niederländer Jean-Michel Lautier behauptete seine Führung (sechs Siege in sieben Läufen).

Für den Freitag waren drei Wettfahrten anberaumt. Vorhergesagt ist allerdings erneut nur schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

Hannah Anderssohn im ersten Lauf auf dem sechsten Platz

194 Seglerinnen und Segler sind am Donnerstag in den Laser Europa Cup gestartet. Die drei Klassen 4.7, Radial und Standard bilden bei der 82. Warnemünder Woche das mit Abstand größte Starterfeld. Mit jeweils zwei Wettfahrten ging es los. Die Entscheidungen fallen am Sonntag.

Im Laser 4.7 gingen 50 Starter in der Gruppe der Jungen auf die Bahn, bei den Mädchen 20. Die Schweizerin Anja von Allmen übernahm vor Henriette Haberland (SC Ahoi Berlin-Wannsee) die Führung. Bei den Jungen lag zunächst der Niederländer Ties Wijbinga auf dem ersten Platz vor Khamees Alhammdi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der 14-jährige Kieler Ole Schweckendiek belegte als bester Deutscher Rang drei, womit er in der Gruppe der U 16 die Wertung anführte.

Im Feld der 32 Laser-Radial-Starterinnen übte Lena Haverland (Schweriner Yacht-Club) als Zweite nach dem ersten Tag Druck auf die führende Norwegerin Caroline Rosmo aus. Die Warnemünderin Hannah Anderssohn fuhr im ersten Lauf einen sechsten Platz ein, trat dann aber zum zweiten nicht mehr an.

Von den 53 Männern übernahm der Ukrainer Oskar Madonich Rang eins.

Die Laser-Standard-Segler sind mit 46 Startern in Warnemünde angetreten. Hier konnte sich der Weißrusse Maksim Dziahel an die Spitze setzen.


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