Wasserspringen : Silbermedaillen für Müller/Paschel und Taranu

Eine sehr schöne Leistung zeigte Carlos Alexandru Taranu (links) vom „Einer“. Lohn war die Silbermedaille.
Eine sehr schöne Leistung zeigte Carlos Alexandru Taranu (links) vom „Einer“. Lohn war die Silbermedaille.

9th Youth Diving Meet in Dresden: Rostocks Talente zeigen, dass sie international mithalten können.

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29. April 2019, 18:19 Uhr

Rostock | Die zur deutschen Jugend-Nationalmannschaft gehörenden Wasserspringer des WSC Rostock haben beim 9th International Youth Diving Meet in Dresden bewiesen, dass sie international mithalten können. Gegen gleichaltrige Konkurrenz aus 24 Ländern – nicht vertreten war von den führenden Nationen lediglich China – holten Jette Müller/Thalea Paschel im Synchron vom Drei-Meter-Brett sowie Carlos Alexandru Taranu (Jugend B) vom „Einer“ jeweils die Silbermedaille, während Jette Müller (A) zudem Ein-Meter-Dritte wurde.

Deutlich ist aber auch geworden, dass mehr in die Pflicht investiert werden muss. So besaß das Duo Müller/Paschel (251,85 Punkte) beim Sieg der Russinnen Victoria Prosekova/Maria Kuryatnykova (255,87) nach zwei Durchgängen einen Rückstand von 4,2 Zählern. Da später in der Kür der gehockte Zweieinhalb Rückwärts bei einer Springerin nicht optimal gelang, fielen die Hansestädterinnen zwischenzeitlich auf Rang vier zurück. Mit Kampfgeist wurde mit dem letzten Sprung Position zwei erobert. Vom Ein-Meter-Brett ging Müller mit einem Pflichtdefizit (insgesamt hier 14.) von fast 15 Punkten als Vorwert auf Siegerin Emilia Nilsson-Galip (Schweden) in die finalen Kürsprünge. Vom „Dreier“ bei Rang vier mit nur 3,7 Zählern Rückstand auf Platz zwei zeigte sich kein anderes Bild. So reichte auch der zweitbeste Kürwert nicht mehr zum Sprung auf das Podium.

Den „vermasselte“ sich Thalea Paschel (B) – nach der Pflicht mit 10 Punkten führend – ausgerechnet mit dem letzten Kürsprung von einem Meter. Beim Sieg der Britin Desharne Bent-Ashmail (312,40) fiel Paschel (299,40) durch einen fehlerbehafteten Eineinhalb-Delfin-Salto in gehechteter Ausführung noch an die sechste Stelle zurück. Das Verhältnis des 303b von 48,00 zu 26,40 aus Vor- und Endkampf macht einen verpassten Sieg deutlich.

Thaleas „Kollege“ Carlos Alexandru Taranu (B) musste sich nur dem Italiener Stefano Belatti um 6,05 Punkte geschlagen geben. Auch er ließ sie in der Pflicht liegen – trotzdem eine sehr schöne Leistung.

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