Rudern : Max John will sich als Nachrücker empfehlen

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… und Simon Klüter seine Ambitionen auf eine WM-Teilnahme unterstreichen: Vor der Kaderüberprüfung in Dortmund

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27. November 2019, 19:23 Uhr

Rostock | Neben Christin Stöhner (Olympischer Ruder-Club) und der für die Schweriner RG von 1874/75 startenden Rostockerin Marie-Louise Dräger (NNN berichteten) nehmen sieben weitere MV-Vertreter an der Kaderüberprüfung in Dortmund mit Ergometer-Test (2000 Meter/Sonnabend) und Langstrecke (sechs Kilometer/Sonntag) teil.

„Für die Olympia-Kandidaten ist der Weg ja vorgezeichnet, ansonsten dient Dortmund als Bestandsaufnahme, wer seine Leistung erst mal bringt“, informiert Olympiastützpunkt-MV-Trainer René Burmeister.

Hannes Ocik (Schwerin/Rostock), Schlagmann des bereits für Tokio 2020 qualifizierten Deutschland-Achters, fährt den Zweier ohne Steuermann mit seinem gewohnten Partner Christopher Reinhardt (Dorsten).

Potenzieller Nachrücker für die Riemen-Boote ist Max John (ORC, mit Theis Hagemeister/München). „Hoffentlich kann er zeigen, dass er auf der Steuerbord-Seite sofort zur Stelle wäre, falls jemand ausfallen sollte“, so René Burmeister.

Benjamin Leibelt (Stralsunder RC, mit Julian Garth/ Krefeld) hat noch eine Saison U 23 vor sich – im Gegensatz zu dem in Rostock lebenden „Leichtgewicht“ Simon Klüter (Mannheimer RV Amicitia 1876/ORC): Der U23-Einer-Europameister 2018 will sich nach einem Jahr der Konzentration auf sein Medizin-Studium nunmehr im A-Bereich für die Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen in Bled (Slowenien) anbieten. Also im Einer oder Doppelvierer.

Hinzu kommen die in die U 23 aufgerückten jungen Riemen-Frauen vom Stützpunkt in Kessin: Noreen Junges (Stralsund), Maike Böttcher (Greifswalder RC Hilda 1892) und erfreulicherweise auch Tori Schwerin vom ORC. Sie erlitt bei einem Radsturz eine Knochenabsplitterung in der linken Hand, kann jetzt aber wieder eingreifen. „Die Mädchen wollen bei ihrem Debüt im neuen Altersbereich zeigen, wo sie stehen“, sagt René Burmeister über seine von MV-Junioren-Coach Ulf Kraemer „geerbten“ Schützlinge.

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