2. Basketball-Bundesliga ProA : Unglückliche Niederlage im Nord-Derby

Mit 16 Punkten war Terrell Harris (rechts) am Freitagabend der Top-Scorer der Rostock Seawolves in Hamburg. Doch auch der Shooting Guard ließ einige einfache Würfe liegen und konnte so die 69:83-Pleite nicht verhindern. Foto: Sylvia Funk
Mit 16 Punkten war Terrell Harris (rechts) am Freitagabend der Top-Scorer der Rostock Seawolves in Hamburg. Doch auch der Shooting Guard ließ einige einfache Würfe liegen und konnte so die 69:83-Pleite nicht verhindern. Foto: Sylvia Funk

69:83 - Rostock Seawolves verlieren bei abgezockten Hamburg Towers und kassieren ihre erste Auswärtsniederlage.

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14. Dezember 2018, 21:36 Uhr

Hamburg | Eine Serie musste am Freitagabend reißen. Am Ende war es die Erfolgsserie der Rostock Seawolves in den fremden Hallen der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Die Ostseestädter unterlagen letztlich zu deutlich mit 69:83 bei den Hamburg Towers. Zuvor hatten die Seewölfe sechs Auswärtspartien gewonnen.

Obwohl die Hamburger bislang ihre sechs Heimspiele siegreich gestalteten und dabei in vier Partien über 100 Punkte erzielten, zeigten die Rostocker keinen unnötigen Respekt vor dem Favoriten. Vor allem über ihre beiden Guards Tony Hicks, nach Sprunggelenkverletzung zurück auf dem Parkett, und Terrell Harris diktierten sie zeitweise sogar das Geschehen. Zudem überzeugten die Ostseestädter auch in der Defensive. Zwar setzten die Hamburger zu einigen Läufen an und führten im zweiten Viertel zwischenzeitlich mit 35:29 (16.), doch die Seawolves ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Geduldig spielten sie ihre Angriffe aus, legten selber einen 8:0-Lauf durch Hicks (6 Punkte) und Tom Alte (2) hin und drehten die Partie vom 33:39 (17.) zum 41:39 (19.). Letztlich ging es mit einem 43:42 für die Rostocker in die Halbzeitpause.

Auch mit Beginn des dritten Durchgangs blieben die Gäste mindestens auf Augenhöhe. Die Führung wechselte ständig hin und her. Einen kleinen Vorteil erarbeiteten sich die Rostocker in der Foulstatistik und bekamen ab Mitte des Viertels bei jedem Foul der Hamburger Freiwürfe zugesprochen. Allerdings ließen Martin Bogdanov, Harris und auch Yannick Anzuluni einige Versuche liegen, sodass es nur mit einem knappen 62:61-Vorsprung in den vierten Abschnitt ging.

Auch dieser verlief zunächst sehr umkämpft. Die Seawolves hatten ihre Chance, sich beim Stand von 64:63 weiter abzusetzen (33.). Doch nach einem technischen Foul der Gastgeber brachte Harris nur einen Freiwurf im gegnerischen Korb unter und der anschließende Ballbesitz wurde leichtfertig hergeschenkt. Auf der Gegenseite zog der Top-Scorer der Towers, Drew Braham, dann zweimal zum Korb und einmal bekam er sogar ein Foul zugesprochen - 65:68 aus Sicht der Gäste (34.). Die Partie blieb aber eng. Allerdings ließen Bogdanov (34.), Harris (35.) und Hicks (38.) offene Dreier liegen. Hinzu kamen zwei, drei unnötige Ballverluste, die die Hausherren zu einem Zwischenspurt nutzten - 67:74 (37.). In der Folge konnten die Rostocker zwar die Angriffe der Towers stoppen, allerdings brachten sie offensiv kaum noch etwas auf die Kette und verloren unter dem Strich zu deutlich mit 69:83. Vor allem im dritten Viertel versäumten es die Gäste mit einigen vergebenen Freiwürfen, sich weiter abzusetzen. Am Ende brachten sie nur 14 von 27 im Korb unter, was einer schwachen Quote von 52 Prozent entspricht.

Schon am Sonntag geht es für die Seawolves weiter. Ab 16 Uhr haben sie die Tiger Tübingen zu Gast. Es werden bis zu 3500 Zuschauer in der Stadthalle erwartet.

Seawolves: Hicks 13, Harris 16, Anzuluni 6, Jost 2, Clay 3, Talbert 5, Bogdanov 9 (7 Assists), Cardenas 3, Alte 12

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