Rostock Griffins : Sieg beim Vizemeister im letzten Saisonspiel

Die Griffins siegten beim bereits feststehenden Vizemeister der GFL2 Lübeck Cougars mit 33:16. Foto: Griffins Media Team (Gunnar Rosenow)
Die Griffins siegten beim bereits feststehenden Vizemeister der GFL2 Lübeck Cougars mit 33:16. Foto: Griffins Media Team (Gunnar Rosenow)

Sportlich war es ein Höhepunkt der Saison, doch die Schlägerei zu Ende des Spiels warf einen Schatten über die Partie.

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08. September 2019, 18:50 Uhr

Lübeck | Zumindest aus sportlicher Sicht haben die Rostock Griffins ihre Saison erfolgreich beendet und bei den bereits vor der Partie als Vizemeister feststehenden Lübeck Cougars mit 33:16 gewonnen. Die Greifen sicherten sich damit Platz 3 in der Abschlusstabelle der zweiten Liga.

Für ein unschönes Ende im letzten Spiel von Headcoach Christopher Kuhfeldt als Trainer der Griffins sorgte eine Schlägerei nach dem letzten Spielzug. Wohl von einem Rostocker ausgehend, der nach Abpfiff einen Lübecker unsanft zu Fall brachte, entwickelte sich eine unübersichtliche, emotionsgeladene Szene, in der Spieler beider Seiten aufeinander losgingen. Kam Harris, Darrain Winston, Gzim Musa und ein Rostocker Assistenztrainer sowie drei Lübecker Spieler wurden des Feldes verwiesen und werden damit zu Beginn der neuen Saison gesperrt fehlen.

Dabei wäre ein solch hitziger Zwischenfall aus Sicht der Greifen aufgrund des deutlichen Sieges überhaupt nicht notwendig gewesen. Schon zur Pause standen die Zeichen recht gut für die gäste. Eine bärenstarke Defense hatte gerade einmal ein Field-Goal der Lübecker zugelassen. Drei Touchdowns auf der anderen Seite sorgten auf der Anzeigetafel für ein 21:3. An zweien davon hatte Quarterback Christopher Jeffrey-Griggs, der sich nach mehrwöchiger Ausfallzeit zum letzten Saisonspiel nochmal fit meldete, seine Aktien.

Nach der Halbzeitpause waren jedoch erstmal die Cougars am Zug und konnten den Rückstand im dritten Viertel mächtig eindampfen. 13 Punkte in Folge ließen das Spiel noch einmal spannend werden, doch Kam Harris erhöhte zunächst auf 28:16 mit einem weiteren lauf in die Endzone, ehe Quarterback Jeffrey-Griggs höchtpersönlich für den Endstand sorgte.

Nach den letzten vier Vierteln des Jahres stand für die Griffins die beste Saisonleistung unter dem Strich. „Wir haben in dieser Saison mit unheimlich vielen Herausforderungen, Verletzungen uns Sperren zu kämpfen gehabt. Es spricht für die Spieler und für das Team, dass sie im letzten Saisonspiel nochmal alles geben und so eine Leistung abrufen“, resümierte Kuhfeldt die gesamte Spielzeit und den letzten Auftritt seines Teams. „Ich denke, wir habenvöllig verdient gewonnen. Es war fast so, als wenn das Team die psychologische Bremse gelöst hätte. Dadurch konnten wir auch verhindern, dass wir bei einer Niederlage in der Endabrechnung nur Sechtser geworden wären, was bei einer dann ausgeglichenen Bilanz sicher so auch noch nicht da gewesen ist“, so Teammanger Jens Putzier.

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