Judo : Sie war ein bisschen zu kräftig für mich

Trotz des frühen Endes beim Grand Prix der Frauen in Budapest zuversichtlich im Hinblick auf die Nominierung für die U21-Europameisterschaften: Annika Würfel
Trotz des frühen Endes beim Grand Prix der Frauen in Budapest zuversichtlich im Hinblick auf die Nominierung für die U21-Europameisterschaften: Annika Würfel

Annika Würfel vom VfK Bau unterliegt beim Grand Prix in Budapest der Turnierzweiten Fabienne Kocher aus der Schweiz.

svz.de von
15. Juli 2019, 15:29 Uhr

Rostock | Fast 550 Judokas (davon mehr als 200 Frauen) aus 81 Nationen waren beim Grand Prix in der ungarischen Hauptstadt Budapest am Start, darunter Annika Würfel, die U21-Vize-Europameisterin vom VfK Bau Rostock. Diesmal allerdings war für die in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm antretende Studentin an der Berliner Humboldt-Universität der Wettkampf schon nach dem ersten Vergleich zu Ende. Sie traf auf die deutlich erfahrenere Schweizerin Fabienne Kocher (26), die 2013 Junioren-Europameisterin war, mehrere weitere WM- und EM-Medaillen im Nachwuchsbereich erkämpfte und Kandidatin für Olympia 2020 in Tokio ist. Da war diesmal kein Kraut gewachsen für Annika Würfel.

„Sie ist eine starke Linkskämpferin und war auch einfach ein bisschen zu kräftig für mich. Sie konnte aufgrund ihres starken unangenehmen Griffes verhindern, dass meine Angriffe wirksam wurden, und hat mich nach vielleicht zweieinhalb, drei Minuten auf Ippon geworfen“, schilderte die 19-Jährige ihr Duell mit der Turnierzweiten. „Es war trotzdem eine schöne Erfahrung, einen Grand Prix bei den Frauen zu kämpfen. Der erste Schritt ist gemacht.“

Am 27./28. Juli geht es in Berlin mit dem European Cup in ihrer Altersklasse weiter, anschließend erfolgt die Nominierung für die Europameisterschaften.

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