Handball : 37:28! Empor-Triumph in Baunatal

Vyron Papadopoulos glänzte in Baunatal als elffacher Torschütze. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief es beim HC Empor auch über die zuletzt zu oft vermisste erste und zweite Welle.  Fotos: Georg Scharnweber
Vyron Papadopoulos glänzte in Baunatal als elffacher Torschütze. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief es beim HC Empor auch über die zuletzt zu oft vermisste erste und zweite Welle. Fotos: Georg Scharnweber

Nun wollen die Rostocker Handballer am Mittwoch gegen die HG Saarlouis den dritten Sieg hintereinander folgen lassen

svz.de von
07. Dezember 2014, 21:26 Uhr

Handball-Zweitligist HC Empor hat nun auch auswärts den Schalter umgelegt. Nach drei Niederlagen in Serie in fremden Hallen gewannen die Rostocker mit 37:28 (15:13) beim GSV Eintracht Baunatal. „Wir hatten die Schuhe auch ordentlich geputzt, wurden dafür vom Nikolaus belohnt“, flachste Kapitän Jens Dethloff.

„Die Punkte wurden durch eine Steigerung in der zweiten Halbzeit eingefahren. Da stand auch unsere Defensive besser“, resümierte der elffache Torschütze Vyron Papadopoulos. Vor allem wurden nach dem Wechsel die gegnerischen Anspiele an den Kreis verhindert. Zuvor hatten die Gäste hier Markus Fuchs mehrfach nicht im Griff.

So richtig Fahrt nahm die Truppe von Trainer Aaron Ziercke erst ab Minute 17 auf. 8:6 führten die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt, waren zudem noch mehrfach am überragenden Paul Porath und am Pfosten gescheitert. Der HCE wurde aber nicht nervös, spielte jetzt die Angriffe besser aus, nahm ab der 25. Minute vollends das Zepter in die Hand.

Mit einem Blitzstart in die zweite Halbzeit wurden die Nordhessen überrascht. Ein Dreierpack durch Tom Wetzel, René Gruszka und „Papa“ Papadopoulos brachte das 18:13 – Baunatal nahm Auszeit. Die Maßnahme von Coach Ralf Horstmann verpuffte aber. Selbst als Jens Dethloff beim 21:18 (42.) eine Zeitstrafe erhielt, haute Patrick Hruscak zwei richtige Raketen in das Gehäuse des Großenritter Sportvereins (GSV) zum 23:19 (43.).

Und die Rostocker legten nach: 25:19 (46.), wieder Team-Timeout der Eintracht, 27:19 (47.). Spätestens beim 30:20 (49.) war der Widerstand des Aufsteigers gebrochen. Allein bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste fast ein Drittel ihrer Tore über die zuletzt zu oft vermisste erste und zweite Welle erzielt.

Aaron Ziercke sprach „von einer geschlossenen Teamleistung, die es am Mittwoch gegen Saarlouis (19.30 Uhr Stadthalle – d. Red.) zu wiederholen gilt“. Sieg Nr. 3 in Folge würde ein ausgeglichenes Punktekonto bringen.

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