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Handball : 34:28 – na bitte, es geht doch!

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Zweitliga-Männer des HC Empor setzen sich vollauf verdient bei Eintracht Hildesheim durch / René Gruszka erzielt 14 Tore

Na bitte, es geht doch! Das war eine richtige Antwort auf das 25:36 zum Saisonauftakt gegen den ThSV Eisenach: Mit 34:28 (17:17) gewann der HC Empor Rostock am Sonntag bei Eintracht Hildesheim und übergab den Niedersachsen die rote Laterne der 2. Handball-Bundesliga, die sich die Niedersachsen mit Neuling Baunatal teilen.

Genau genommen dominierten die Hansestädter fast die gesamte Partie. Bis auf ein Strohfeuer durch das 1:2 in der 6. Minute durch Matthias Struck ließen die Schützlinge von Trainer Dr. Rastislav Trtik über die Stationen 4:2 (8.) und 7:4 (11.) nichts anbrennen, bevor die Berliner Referees sich mit Strafminuten gegen den HCE „einmischten“ und ein zwischenzeitliches 9:9 (17.) an der Anzeigetafel der Sparkassen-Arena stand.

Auszeit der Gäste, Neuordnung und die 14:12-Führung (24.) der Gastgeber mit dem Ausgleich zum 14:14 (25.) und später dem 17:17-Pausenstand beantwortet – das war kein Stückwerk, sondern Gefährlichkeit von allen Positionen. Die Gastgeber konnten sich bei Keeper Robert Wetzel bedanken und über die elf Rostocker Fehlwürfe froh sein, denn sonst hätte es bereits zu dieser Zeit schlimmr um die Eintracht ausgesehen.

Nach dem Wechsel war den Hildesheimern aber nicht mehr zu helfen. Empor machte hinten dicht, ließ in 17 Minuten nur fünf Gegentore zu und traf im Vorwärtsgang zum 26:21 (47.) und 120 Sekunden später zum 28:22. Spätestens beim 30:22 sieben Minuten vor Schluss war der Drops gelutscht, brachten die Männer um Kapitän Jens Dethloff den ersten Auswärtssieg und den damit verbundenen Sprung auf Platz 14 in den sicheren Hafen.

Am Sonntag (16.30 Uhr Stadthalle) wollen die Rostocker gegen den noch unbesiegten TV Großwallstadt nachlegen.

Hildesheim: R. Wetzel, Kinzel – Struck 8, Nikolov 2, Stüber, John 2, Zechel, Lungela 2, Gamrat 2, Zufelde 8/7, Tzimourtos 1, Herbold, von Hermanni, Nartey, Tzoufras 3

Rostock: Kominek, Malitz – Gruszka 14/3, Hruscak, Mladenovic 5, T. Wetzel 8/2, Papadopoulos 2, Flödl 2, Zemlin, Becvar 3, Dethloff, Sadewasser, Zboril

Siebenmeter: Hildesheim 8/7, Rostock 5/5

Zeitstrafen: Hildesheim 6, Rostock 16 Minuten

Schiedsrichter: Karamuk/Seliger (beide Berlin)


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