HC Empor : 23 Tore weisen auf ein Problem hin

Empors „Alleinunterhalter“ im Angriff, Tom Wetzel (rechts) und Vyron Papadopoulos (l.), brachten es zusammen auf 14 Tore. Da fehlte es an Unterstützung ihrer Mitspieler.
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Empors „Alleinunterhalter“ im Angriff, Tom Wetzel (rechts) und Vyron Papadopoulos (l.), brachten es zusammen auf 14 Tore. Da fehlte es an Unterstützung ihrer Mitspieler.

Rostocker Handballern fehlt die Durchschlagskraft – 23:30 (12:13) beim VfL Bad Schwartau

svz.de von
21. November 2014, 22:15 Uhr

Die Lübecker Hansehalle bleibt für den HC Empor Rostock ein heißes Pflaster. Vor mit 2400 Zuschauern ausverkauftem Haus mussten die Schützlinge von Trainer Aaron Ziercke mit 23:30 (12:13) ihre achte Saisonniederlage in der 2. Handball-Bundesliga hinnehmen.

Es war gleich zu Beginn die alte Leier: Empor fand den Weg ins gegnerische Tor nicht. Sieben Würfe – alles Nieten, 0:3 nach sieben Minute und Auszeit, genommen von Ziercke. Patrik Hruscak, Tom Wetzel und Vyron Papadopoulos sowie René Gruszka mit Siebenmeter waren die Sünder. Bis zum 4:7 (14.) hatte VfL-Keeper Dennis Klockmann bereits sieben Paraden gezeigt, Martin Waschul weitere zwei Versuche der Gäste geblockt.

Dabei waren die ohne ihren Regisseur Daniel Pankofer angetretenen Gastgeber auch nicht ohne Fehl und Tadel. Selbst ein 12:8 (27.) verlieh keine Sicherheit. Die Rostocker setzten über Konter nicht nur Nadelstiche, sondern brachten den VfL mit dem 12:12 sogar mächtig in die Bredouille.

Bis zur 41. Minute agierten die Blau-Gelben auf Augenhöhe. Das 17:19 ließ noch alle Möglichkeiten. Nach dem Sprung zum 17:23 sechs Minuten später gab es die nicht mehr. Es war die Vorentscheidung. Spätestens das 18:26 (51.) bedeutete den K. o. der Männer um Kapitän Jens Dethloff.

Ausschlaggebend für den Sieg der Marmeladenstädter war deren bessere Defensivleistung nach dem Wechsel. Mit entsprechender Aggressivität wurde den Rostockern der Zahn gezogen. Lediglich Tom Wetzel vermochte sich durchzusetzen. Er allein konnte das Blatt jedoch nicht wenden. Es fehlte einfach die Gefahr von den anderen Positionen.


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