zur Navigation springen

Wasserball : 2:3, 3:3, 3:2, 3:3, 2:3 – „für die Zuschauer war das richtig geil“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Drama in der Schwimmhalle Neptun: HSG Warnemünde unterliegt im DSV-Pokal den favorisierten Zwickauern erst im Fünfmeterwerfen

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 22:02 Uhr

11:11 (2:3, 3:3, 3:2, 3:3), Fünfmeterwerfen 2:3 – die in die 2. Liga Nord aufgestiegenen Wasserballer der HSG Warnemünde sind in der 1. Runde des DSV-Pokals in der heimischen Schwimmhalle Neptun extrem knapp am favorisierten SV Zwickau von 1904 (in der vergangenen Saison Siebenter und damit Vorletzter der 2. Liga Ost) gescheitert.

„Schade, es hat nicht viel gefehlt“, befand Klaus Einhorn, der für den OSC Potsdam schon 1. Bundesliga spielte, diesmal den im USA-Urlaub befindlichen Jörg Behlendorf als Kapitän vertrat, und fügte hinzu: „Es machte Spaß, jeder kämpfte für jeden, und die vier Minuten Unterzahl – im Wasserball sehr selten – verteidigten wir super. Für die Zuschauer war das richtig geil!“

Etwa 70 Fans sahen umsonst (und wo hat man das schon im hochklassigen Sport: keinen Eintritt?!) eine packende Begegnung. In der schienen die Gastgeber nach dem Ausschluss von Rick Plaeschke wegen „Brutalität“ (15./einhergehend mit den erwähnten endlos erscheinenden vier Minuten mit einem Mann weniger) trotz großen Kampfes vom 5:5 zum 5:8 (19.) auf die Verliererstraße zu geraten, obwohl HSG-Schlussmann Philipp Steidler einen Fünfmeter der Sachsen bravourös entschärfte (15.) und weitere gute Paraden zeigte. Doch noch im dritten Viertel (Spielzeit viermal acht Minuten netto) sorgten der sechsfache Torschütze Tom Völkel (20.) sowie Paul Helm (21.) und Alexander Zick (23.) für den Ausgleich. Im letzten Durchgang machten die Warnemünder ein 8:9, 9:10 und 10:11 wett und standen Sekunden vor Schluss kurz vor dem Siegtreffer. Im Fünfmeterwerfen hatten sie schließlich ebenso wie bei gleich fünf Lattentreffern einfach Pech.

Die Mecklenburger gewannen zwar nicht das Spiel, wohl aber die Zuversicht, in der Ende November beginnenden Saison der 2. Liga konkurrenzfähig zu sein.

An welchen drei Gesichtspunkten Spielertrainer Christian Koth das Ausscheiden festmachte und mit welch unglücklicher Aktion sich die HSG-Wasserballer Sekunden vor Schluss womöglich selber um den Sieg brachten, lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe der NNN.

HSG Warnemünde: Philipp Steidler – Paul Helm 1, Roman Gruchow, Jonas Kirschnowski, Rick Plaeschke 1, Christian Hohnke, Nico Beuster, Thomas Birkner, Tom Plaeschke, Christian Koth, Klaus Einhorn 1, Tom Völkel 6, Alexander Zick 2

Fünfmeterwerfen: 0:1, 1:1 Völkel, 1:2, Koth gehalten, 1:3, 2:3 Tom Plaeschke, Zwickau daneben, Zick gehalten, HSG-Torhüter Steidler pariert, Einhorn gehalten

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen