Junioren-EM im Rudern : 1,2 Sekunden fehlen auf Bronze

Ganz knapp verpassten Leon Münch (links) und seine Kameraden im ungesteuerten deutschen Vierer bei den Junioren-Europameisterschaften in Litauen die Bronzemedaille.
Ganz knapp verpassten Leon Münch (links) und seine Kameraden im ungesteuerten deutschen Vierer bei den Junioren-Europameisterschaften in Litauen die Bronzemedaille.

Österreichs Vierer beendet den Medaillentraum für den Rostocker Leon Münch und seine Teamkameraden

svz.de von
12. Juli 2016, 11:45 Uhr

Ganz knapp verfehlt hat das 17-jährige Talent Leon Münch vom Olympischen Ruder-Club bei seinem Debüt auf einem internationalen Championat im litauischen Traikai eine Medaille. „Die drei Rennen hier auf dem Galve-See haben mir und uns gezeigt, wo ich und wir noch zulegen müssen, um bei den Junioren-Weltmeisterschaften ganz vorn dabei zu sein“, sagte der Youngster nach den ersten Momenten der Enttäuschung, dass es nur EM-Platz vier wurde: Der deutsche Vierer ohne Steuermann musste Edelmetall den Italienern, Rumänen und den überraschend starken Österreichern überlassen. „Gegen die Rumänen hatten wir schon im Vorlauf verloren, aber im Hoffnungslauf lief es immer am oberen Limit, und Österreich erreichte hinter uns das Finale, was uns zu einem von vier Aspiranten für die Medaillen machte. Aber im Finish waren die Ösis einfach einen Tick konsequenter als wir. Wir konnten uns in der Entscheidung leider nicht mehr steigern“, fasste Leon zusammen. Dem GER-Vierer fehlten im Ziel nur 1,2 Sekunden auf Bronze.

Was der Crew aus Rostock, Stralsund und zweimal Hamburg nicht gelang, machten die anderen Talente des Deutschen Ruderverbandes besser und gewannen mit fünfmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze die Nationenwertung vor Italien.

Bis zum Saisonhöhepunkt, den WM der U19-Junioren in Rotterdam, bleibt Leon Münch und dem Stralsunder Benjamin Leibelt, der in Rostock das Christophorus-Gymnasium besucht, eine
ordentliche Phase der Vorbereitung. „In der letzten August-Woche beginnt dann die Medaillenhatz erneut“, ist Leon guter Hoffnung. Bis dahin heißt es Schwitzen, Schwitzen und nochmals Schwitzen im Trainingscamp in Grünau.

Detlef Nuelken

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