Sieg noch aus der Hand gegeben

Christian Schubert (r.) erzielte für die Perleberger drei Treffer im Pokalspiel gegen den Brandenburgligisten Ahrensdorf/Schenkenhorst.
Christian Schubert (r.) erzielte für die Perleberger drei Treffer im Pokalspiel gegen den Brandenburgligisten Ahrensdorf/Schenkenhorst.

Nach dem Handball-Landespokalspiel des SV Blau-Weiß Perleberg gab es nichts Neues zu berichten. Wie in den ersten beiden Punktspielen gab Blau-Weiß auch gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst eine Pausenführung noch ab schied mit 23:26 (15:11) aus dem Wettbewerb aus.

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22. Oktober 2009, 07:53 Uhr

Perleberg | Das Spiel begann gut für die Hausherren. Thomas Telschow konnte seine ersten beiden Würfe auf das Tor des Gegners direkt einnetzen. Nach einem Kontertor führten die Perleberger in der Rolandhalle sogar mit 3:0. Mit einer soliden Abwehrleistung und gut heraus gespielten Torchancen in den ersten 30 Spielminuten bauten die Rolandstädter den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff der sehr guten Schiedsrichter aus Brandenburg und Belzig auf vier Tore zum 15:11 aus.

Zu Beginn der 2. Halbzeit erwischten die Blau-Weißen einen schlechten Start. Nach 10 Minuten hatten die Gäste den Ausgleich zum 16:16 erzielt. Jetzt wogte das Spielgeschehen hin und her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Im Spiel gehalten wurden die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt vor allem durch den sehr guten Veiko Springmann im Tor. Neben tollen Paraden aus dem Spiel heraus wehrte er fünf Strafwürfe der Randberliner in Folge ab, so dass beim 20:19 für die Perleberger noch einmal Hoffnung auf den Sieg aufkeimte.

Der Wille der Perleberger Spieler war zu erkennen, jedoch hatten sie jetzt nicht mehr die Mittel, um die Abwehr der Gäste entscheidend überwinden zu können. Anstatt als Mannschaft Handball zu spielen, versuchte sich jeder Spieler auf dem Feld als Einzelkämpfer durchzusetzen, was misslang. Kein Blau-Weißer konnte die Fäden in die Hand nehmen, um das Spiel zu ordnen und in die richtige Richtung zu lenken.

Auch das Rückzugsverhalten der Perleberger in die Abwehr konnte nicht mehr als solches bezeichnet werden. So war es am Ende logisch, dass sich der routiniertere Brandenburgligist mit 26:23 durchsetzte. Die Pokalüberraschung blieb somit aus, obwohl sie für die Rolandstädter bei 60 konzentrierten Minuten durchaus im Bereich des Möglichen lag.

Blau-Weiß Perleberg: St. Schubert, Pehlke, Springmann (alle Tor) - Köhler, G. Wudke (1), M. Franke, M. Domagala (1), Neudmann (9), Telschow (5), Chr. Schubert (3), Dieme (2), Pipa (2)

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