Rehnaer in der Landesauswahl erfolgreich

Ludwig Oldenburg (hinten 2. v. l., daneben Marco Liefke), Thomas Fickel (3. v. l.) und Freddy Kähler (vorn . v. l.) holten jetzt mit ihren Mitspielern Platz fünf. Landestrainer Horst 'Willi' Holz (r.) war stolz.
Ludwig Oldenburg (hinten 2. v. l., daneben Marco Liefke), Thomas Fickel (3. v. l.) und Freddy Kähler (vorn . v. l.) holten jetzt mit ihren Mitspielern Platz fünf. Landestrainer Horst "Willi" Holz (r.) war stolz.

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09. September 2010, 01:57 Uhr

Rehna / Schwerin | In Schwerin fand jetzt der 8. Meck-Pomm-Cup für Volleyball-Landesauswahlteams der U17 männlich und U16 weiblich statt. Das Turnier der Jungen spielten Auswahlteams aus zwölf Bundesländern in der Sporthalle des Fridericianums aus.

Nach ihrem letzten Spiel jubelten auch die drei Rehnaer Nachwuchsvolleyballer Thomas Fickel, Freddy Kähler und Ludwig Oldenburg mit der Landesauswahl MV kräftig mit. Und ihre Trainerin Heike Grevsmühl, die Landestrainer Willi Holz neben Ex-Nationalspieler Marco Liefke bei der Mannschaftsbetreuung unterstützte, war zu Recht stolz auf die Rehnaer Jungs. Denn alle drei hatten im letzten Spiel der Platzierungsrunde 4 bis 6 im Stammsechser gespielt und die Auswahl Niedersachsens 2:1 besiegt. Damit schloss das MV-Team - übrigens das jüngste des Turniers - den Wettkampf mit einem sehr guten letzten Spiel

und Platz 5 ab. Allerdings hatte es im Turnierverlauf viele Höhen und Tiefen gegeben und noch an Kontinuität gemangelt. Die 13- bis 15-jährigen Spieler des MV-Teams spielten zum ersten Mal in dieser Aufstellung zusammen. Thomas Fickel vertraute der Auswahltrainer sogar das Amt des Spielkapitäns an. Der Meck-Pomm- Cup diente Landestrainer Holz ebenso wie den Trainern der anderen elf Auswahlteams als Meilenstein in der Vorbereitung auf den Bundescup im Oktober. Für alle war es interessant, gegen die neu gebildeten U17-Auswahlteams (Jahrgang 1995/96) anderer Bundesländer die Kräfte zu messen und zu erkennen, wo man im Vergleich steht und was es noch zu tun gibt. So war der MV-Vorrundengegner Sachsen z. B. längenmäßig allen überlegen, so dass auch die Mecklenburger in ihrem Staffelspiel (21:25; 19:25 für Sachsen) im Angriff häufig eine "Wand" vor sich hatten. Viele hilfreiche Tipps dazu konnten sich die jungen Spieler in der Kabine vom 225-fachen Nationalspieler Liefke anhören, der aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere als Spieler inzwischen beendet hat.

Die Vorrunde schloss das MV-Team mit Siegen gegen Bremen (25:11; 26:24) und Thüringen (-11;-16) als Staffelzweiter ab. Im Überkreuzspiel konnten sie den sehr stark aufspielenden Berliner Jungen mit viel Kampfgeist

wenigstens einen Satz abringen. So zog das MV-Team in die Platzierungsrunde 4-6 ein. In ihrem ersten Finalrundenspiel trafen sie am Sonntag auf Hamburg. Obwohl sie

den ersten Satz ganz klar nach Hause brachten (25:11), verloren sie aufgrund vieler Eigenfehler noch 1:2. Im letzten Spiel hieß der Gegner Niedersachsen (diese hatten gegen Hamburg zuvor 2:0 gewonnen) mit dem eingangs bereits erwähnten tollen Ergebnis. Sowohl spielerisch als auch kämpferisch zeigten die Gastgeber tolle Aktionen, aber eben noch nicht immer und in jedem Spiel.

Ergebnisse 8.Meck-Pomm-Cup:

1. Nordrhein - Westfalen

2. Sachsen

3. Berlin

4. Niedersachsen [NVV]

5. Meckl.-Vorpommern

6. Hamburg

7. Hessen

8. Schleswig/H.

9. Sachsen-Anh.

10. Brandenburg

11. Bremen

12. Thüringen

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