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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 10:30 Uhr

Handball : Zwei Heimspiele in drei Tagen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Grün-Weiß-Handballerinnen empfangen erst die HSG Jörl und dann den VfL Stade

Das kommende verlängerte Wochenende hat es für die Handballfrauen des SV Grün Weiß Schwerin in sich. Am Sonntag gibt es zunächst das Spiel (Anpfiff 16 Uhr) gegen die starken Damen der HSG Jörl Doppeleiche Viöl. Die Spielgemeinschaft aus dem Norden Schleswig-Holsteins, die im letzten Jahr als Aufsteiger sensationell den zweiten Platz belegten, steht aktuell mit 4:4 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

„Die HSG ist sehr schwer zu bespielen, hat starke und erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen und ist athletisch auf einem hohen Niveau“, meint Trainer Labs. Kreisläuferin Steffi Laas ergänzt: „Es müssen bei uns alle Gas geben. Dazu etwas Glück und die Unterstützung aus dem Publikum, dann ist einiges möglich.“

Nur zwei Tage später am Dienstag (Reformationstag) um 16 Uhr kommt dann schon der nächste Gegner in die Halle an der Reiferbahn. Mitaufsteiger VfL Stade gibt seine Visitenkarte ab. Mit großer Erwartung in die Saison gestartet, liegt Stade derzeit nach sechs verlorenen Spielen auf dem letzten Platz.

Jetzt soll ein neuer Trainer, Jens Dowe Pirker, es richten und die Staderinnen aus dem Tabellenkeller führen. Das wollen die Grün-Weißen natürlich verhindern. „Das wird ein erstes Vier-Punkte-Spiel“, weiß Tilo Labs. „Genau diese Spiele müssen wir für uns entscheiden“, ergänzt Schwerins Trainer abschließend.


„Neuzugang“ für den Rückraum


Die Drittliga-Handballer des SV Grün-Weiß Schwerin haben auf den ausgedünnten Rückraum reagiert und die ehemalige Schwerinerin Meike Schult per Zweitspielrecht von Zweitligist HL Buchholz 08-Rosengarten verpflichtet.

„Ich freue mich, dass alle Seiten davon profitieren. Meike erhält Spielpraxis und wir können ihren Heimatverein damit unterstützen“, sagte Rosengartens Geschäftsführer Sven Dubau. Sein Gegenüber, Schwerins Geschäftsstellenleiter Steffen Franke, ergänzte: „Und wir freuen uns natürlich über die Verstärkung im Rückraum, zumal gerade dort aktuell einige Verletzte sind.“

Die heute 21-jährige Meike Schult erlernte das Handball-Einmaleins „von der Pike auf“ bei Heinz Reinhard Grämke in Schwerin, war bereits als A-Jugendliche im Kader der Frauen und möchte nun bei der Mission Klassenerhalt helfen. „Da ich natürlich noch oft in Schwerin bei meinem Heimatverein bin, bot sich die Zusammenarbeit förmlich an“, so Schult.

Kleiner Wermutstropfen: Die Rückraumspielerin ist erst für die Partie am Dienstag spielberechtigt. Da wird sie dann aber umso mehr gebraucht.


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