Radsport : „Zur Sportstadt Schwerin gehört ein Radrennen“

Teamsprint-Olympiasieger Stefan Nimke (r.) wird beim Schweriner-Seen-Jedermann- Radrennen über die 100-Kilometer-Distanz an den Start gehen.
Teamsprint-Olympiasieger Stefan Nimke (r.) wird beim Schweriner-Seen-Jedermann- Radrennen über die 100-Kilometer-Distanz an den Start gehen.

Bisher 300 Anmeldungen für das Jedermann-Radrennen Ende September – Stefan Nimke über 100 Kilometer am Start

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06. August 2015, 12:00 Uhr

Das Wetter zeigt sich seit dem vergangenen Wochenende wieder von seiner besten Seite. Viele nutzen daher die Zeit und drehen auf den Radwegen in und um die Landeshauptstadt ihre Runden. Und wer das mit schöner Regelmäßigkeit tut, der könnte sich auch für ein Rennen fit machen. Wie gut, dass mit dem Schweriner-Seen-Jedermann-Radrennen am 27. September dazu die Möglichkeit besteht.

Gefahren werden dann eine 47-km-Distanz sowie eine 100-km-Distanz. Gerade auf der kürzeren Strecke sollen sich, wenn es nach den Veranstaltern Michael Kruse und Uwe Meinke geht, viele einmal ausprobieren können und eine Strecke mit Renncharakter fahren. Die lange Distanz ist eher etwas für geübtere Fahrer. So wie Bahnrad-Weltmeister und Olympiasieger Stefan Nimke. „Schwerin ist eine Sportstadt, hat Läufe, einen Triathlon sowie einen Zehnkampf für Jedermann. Da gehört dann auch ein Radrennen für Jedermann dazu“, so der 37-Jährige. Auch er wünscht sich, dass das Radrennen gelingt und sich in der Landeshauptstadt etabliert. „In erster Linie soll das Rennen Spaß machen und jeder kann sich ausprobieren. Der Renncharakter ist aber natürlich vorhanden. Ich würde mir trotzdem wünschen, wenn nicht nur Rennräder dabei sind, sondern sich die Leute auch mit ihren City- und Mountainbikes auf die Strecke wagen.“

Bisher sind bei Michael Kruse 300 Anmeldungen eingegangen. „Da geht aber noch mehr. 600 sollten es mindestens werden, 700 Teilnehmer wäre richtig stark“, freut sich Kruse auf hoffentlich noch mehr radbegeisterte Teilnehmer. Wie es gehen kann, erzählt Stefan Nimke: „Mir haben auch schon einige berichtet, dass das Rennen für sie wieder Anlass war, auf das Fahrrad zu steigen. Und das, obwohl seit zehn Jahren nicht wirklich viel gemacht haben. So schnell kann es dann gehen.“ Noch ist bis zum Rennen ein bisschen Zeit, die Vorbereitungen laufen aber trotzdem weiterhin auf Hochtouren – und das nicht nur bei den Veranstaltern. Wer Lust bekommen hat, der sollte sich jetzt anmelden und die Zeit sowie das schöne Wetter nutzen, um noch ein paar Kilometer auf den Radwegen der Stadt und der Umgebung zu drehen. Damit es dann auch ja fit zum Jedermann-Radrennen gehen kann.

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