Handball : Zur Pause war alles offen

Die fünf Tore von Stiere-Talent Tim Steinmüller reichten gegen die Füchse Berlin nicht, um zu punkten. Schwerin unterlag den Berlinern mit 20:29.
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Die fünf Tore von Stiere-Talent Tim Steinmüller reichten gegen die Füchse Berlin nicht, um zu punkten. Schwerin unterlag den Berlinern mit 20:29.

B-Jugend der Mecklenburger Stiere verliert Spitzenspiel vor 400 Zuschauern gegen Füchse Berlin mit 20:29

svz.de von
09. Januar 2018, 23:11 Uhr

Ein würdiger Rahmen wurde dem B-Junioren-Spitzenspiel der Ostsee-Spree-Oberliga zwischen den Mecklenburger Stieren und den Füchsen Berlin mehr als gegeben. 400 Zuschauer verfolgten in der Sport- und Kongresshalle am Ende die 20:29-Niederlage der Schweriner gegen den amtierenden deutschen Meister.

Das Spiel offen gestalten, das wollten die Stiere gegen den großen Favoriten aus Berlin. Über eine beherzte und leidenschaftliche Abwehr sowie ein diszipliniertes Angriffsspiel wollte man dieses Ziel erreichen. Die Partie startete ausgeglichen und mit einigen nervösen Aktionen auf beiden Seiten. Bis zum 4:4 nach neun gespielten Minuten konnte sich keine Mannschaft absetzen, bis die Hausherren eine gute Phase erwischten. Die Abwehr arbeitete kompromisslos und so kamen die Stiere zu einfachen Toren im Gegenstoß. Nach 15 Minuten führten die Jungstiere mit 8:4. Die Gäste reagierten mit einer Auszeit und brachten zwei neue Spieler auf den Halbpositionen. Die Füchse stabilisierten ihre Abwehr und kamen nun ihrerseits immer wieder zu einfachen Toren. So drehten die Berliner den Spielstand zur Halbzeit beim 12:9 zu ihren Gunsten. Und doch war zur Pause für die Schweriner noch alles offen.

Die Füchse drückten nach Wiederanpfiff aber mächtig aufs Gas, die Stiere lieferten dabei keinerlei Gegenwehr. Nach fünf gespielten Minuten war die Partie beim Stand von 10:19 aus Schweriner Sicht quasi entschieden.

Wer allerdings dachte, dass die Hausherren aufstecken würden, hatte sich getäuscht. Mit nun wieder toller Moral, Kampf und auch dem nötigen Glück konnte der Abstand auf 20:26 leicht verkürzt werden. Die Trainer Robert Schneidewind und Jan Wagner entschieden sich zum Ende hin, allen Jungstieren Spielanteile zu geben. Das führte zu einem Bruch – Berlin kam nochmals einfachen Toren.

Die Stiere rutschen in der Tabelle zwar auf den dritten Rang, stehen aber als Aufsteiger dennoch mehr als gut da. Am 20. Januar geht es für die B-Junioren weiter, dann ist der HC Empor Rostock zu Gast in Schwerin.

Mecklenburger Stiere: Kionke, Raatz - Steinmüller 5, Schwaß 2, Leu 5, Dehling 2, Kloor 2, Kix, Schmedemann 1, Marin 1, Hochmuth, Wagner, Runge 2, Bonin.


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