Fussball : Zumindest das Ergebnis stimmte

Rudelbildung am Mittwochabend: Schwerins Meriton Kabashaj revanchiert sich bei Boizenburgs Johannes Klose (r.) für dessen Schlag mit einem Schubser. Beide sahen danach die Rote Karte.
Rudelbildung am Mittwochabend: Schwerins Meriton Kabashaj revanchiert sich bei Boizenburgs Johannes Klose (r.) für dessen Schlag mit einem Schubser. Beide sahen danach die Rote Karte.

Verbandsliga: Der FC Mecklenburg Schwerin gewinnt am Mittwochabend gegen Aufbau Boizenburg mit 3:1 (1:0).

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31. Oktober 2019, 17:23 Uhr

Der FC Mecklenburg Schwerin bleibt zu Hause weiter ungeschlagen und gewann auch sein sechstes Heimspiel im Sportpark Lankow. Das 3:1 am Mittwochabend gegen die SG Aufbau Boizenburg vor 307 Zuschauern war dabei allerdings ein hartes Stück Arbeit.

Die Schweriner erwischten zwar einen guten Start – Nico Zapel sorgte nach acht Minuten für das frühe 1:0 – danach allerdings ging beim FCM zu wenig. Vor allem mit der Chancenverwertung durfte man auf der Schweriner Bank nicht zufrieden gewesen sein. „Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, das Ding zu erledigen. Dann hätten wir es im zweiten Durchgang etwas ruhiger gehabt. Nach dem 1:1 muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, dass wir so zurück gekommen sind“, resümierte FCM-Coach Stefan Lau.

So verpassten Jeffrey Wittlich im Eins-gegen-Eins und auch Nico Zapel mit einem Schuss an die Latte die Chance auf das wichtige 2:0 im ersten Durchgang (32.). Eine weitere Gelegenheit auf Tor Nummer zwei wurde den Schwerinern zuvor geraubt, als Boizenburgs Frank Owe den Ball mit der Hand auf der Linie klärte. „Er hält den Ball in bester Torwartmanier. Das ist ein klarer Elfmeter“, befand Lau.

Den Strafstoß gab es nicht und so kassierten die Hausherren nach Wiederanpfiff in Boizenburgs bester Phase den 1:1-Ausgleich durch Frank Owe (50.). Für die erneute Schweriner Führung sorgte nach 76 Minuten der eingewechselte Martin Kirilov per Kopf. Den Schlusspunkt setzte Tino Witkowski, der in der Nachspielzeit zum 3:1 einschob.

Zu diesem Zeitpunkt waren beide Mannschaften bereits nur noch zu zehnt, denn der größte Aufreger in diesem Spiel war eine Rudelbildung nach etwas mehr als einer Stunde. Auslöser war ein unnötiger Tritt von Zapel an einen Gegenspieler. Daraufhin gab es einige Wortgefechte, ein paar Rangeleien sowie einen Schlag ins Gesicht und einen anschließenden Schubser. Die Übeltäter Johannes Klose für seinen Schlag an Meriton Kabashaj und eben der Österreicher für seinen Revanche-Schubser mussten vorzeitig zum Duschen. Zapel sah am Ende Gelb und holte sich von Coach Lau eine heftige Standpauke ab.

Da die anderen Verbandsliga-Teams noch nicht gespielt haben, kletterte der FCM vorerst auf Rang fünf.

FC Mecklenburg Schwerin: Böttcher – Köhn, Laumann, Gstettner – Studier, Kabashaj, Witkowski, Zapel (69. Kirilov), Ewert (83. Ewert) – Wittlich (87. Zotke), Queckenstedt.

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