Handball : Zum Schluss ein Höhepunkt

Ein letztes Mal müssen die Grün-Weiß-Handballerinnen im Jahr 2019 morgen auf die Platte. Zu Gast in der Reiferbahnhalle ist Neubrandenburg.
Ein letztes Mal müssen die Grün-Weiß-Handballerinnen im Jahr 2019 morgen auf die Platte. Zu Gast in der Reiferbahnhalle ist Neubrandenburg.

Handball-Oberliga: Grün-Weiß-Damen empfangen Sonnabend um 19 Uhr Fortuna Neubrandenburg zum Nachholspiel

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19. Dezember 2019, 14:45 Uhr

Weil der SV Fortuna Neubrandenburg Anfang Oktober keine spielfähige Mannschaft aufs Parkett bringen konnte und die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin der Bitte um eine Spielverlegung nachkamen, müssen beide Mannschaften am Sonnabend in Ostsee-Spree-Oberliga noch einmal ein wenig „Nachsitzen“. Um 19 Uhr empfangen die Grün-Weißen zum letzten Spiel des Jahres in der eigenen Reiferbahnhalle nun die Fortunen aus der Vier-Tore-Stadt.

„Wir wünschen uns quasi als Weihnachtsgeschenk noch einmal eine volle Halle. Das Spiel gegen Neubrandenburg ist schon ein kleiner Höhepunkt in der Saison für uns. Umso schöner wäre es, wenn sich die Mannschaft vor vielen Zuschauern in die kleine Winterpause verabschieden könnte“, sagt Schwerins Trainer Steffen Franke vor der Partie. Beide Teams haben die letzten zwei Spiele gewonnen und dürften mit einer Menge Schwung in die letzte Begegnung gehen. „Von den Ergebnissen her sind sich beide Mannschaften ähnlich. Neubrandenburg wirft allerdings mehr Tore als wir, daher müssen wir eine stabile Abwehr samt Torhüterleistung stellen“, prognostiziert Franke, der sich mit seiner Mannschaft auf das Fortuna-Spiel von Trainer Torsten Feickert vorbereitet hatte. Allerdings haben der Coach und Neubrandenburg in dieser Woche ihre Zusammenarbeit beendet. „Jetzt wissen wir natürlich nicht so recht, was auf uns zu kommt. Spielen sie weiter ihr 7:6, oder ändern sie etwas. Das werden wir dann erst mit Anpfiff sehen“, so Franke, der die internen Abläufe beim Oberliga-Aufsteiger zwar nicht kennt, den Zeitpunkt der Trennung nach zwei Siegen am Stück sowie vor dem letzten Spiel des Jahres überraschend findet. Künftig wird die Fortuna bis zum Saisonende von Dago Leukefeld, dem ehemaligen Frauen-Bundestrainer, trainiert.

Nach einem ordentlichen Saisonstart und einem etwas holprigen Mittelteil scheinen die Schwerinerinnen zum Jahresende in Schwung zu kommen. Mit einem weiteren Sieg würden sie zwar weiter Fünfter bleiben, könnten den Blick aber kräftig nach oben richten. „Neubrandenburg hat eine junge Mannschaft. So blöd das klingt mit unseren ebenfalls noch sehr jungen Mädels, aber wir müssen unsere Erfahrung ausspielen“, sagt Franke abschließend.

Als kleiner Dank vom Verein an die Zuschauer wird der Eintritt dieses Mal nur zwei Euro kosten und einen Glühwein gibt es bei Bedarf gratis obendrauf.

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