Fussball : „Wir müssen vorsichtig sein“

Pampows Brasilianer Rafael Cruz (r.) wartet nach acht Spielen zwar noch auf sein erstes Tor in der Oberliga, sein Trainer Ronny Stamer sagt aber: „Wir werden ihn noch brauchen, wenn die anderen mal nicht so treffen. Dann muss er da sein.“
Pampows Brasilianer Rafael Cruz (r.) wartet nach acht Spielen zwar noch auf sein erstes Tor in der Oberliga, sein Trainer Ronny Stamer sagt aber: „Wir werden ihn noch brauchen, wenn die anderen mal nicht so treffen. Dann muss er da sein.“

Oberliga: MSV Pampow empfängt Freitagabend den SV Victoria Seelow, der unter anderem Tabellenführer TeBe Berlin geschlagen hat

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28. November 2019, 18:06 Uhr

Fabio Dias bejubelte bislang elf Tore für den MSV Pampow. Sturmkollege Johannes Ernst kommt auf neun Treffer. Die beiden Kicker des Aufsteigers bilden damit zusammen das erfolgreichste Sturmduo der Oberliga – auch weil die gesamte Pampower Mannschaft in dieser Saison richtig gut zusammenarbeitet.

Publikumsliebling Rafael Cruz dagegen wartet nach acht Spielen noch immer auf seinen ersten Oberliga-Treffer für den MSV. Weil dem Brasilianer für seine Ausbildung noch die Aufenthaltsgenehmigung fehlte, verpasste Cruz aber auch die gesamte Vorbereitung. „Rafael musste sich persönlich erst einmal an die neue Situation gewöhnen. Dazu spielen wir auch in einer neuen Liga. Da macht es nach drei Monaten Pause nicht einfach klick und er schießt die Tore“, erklärt Pampows Trainer Ronny Stamer, warum der Brasilianer noch bei null Toren steht, schiebt aber hinterher: „Wir werden ihn noch brauchen, wenn die anderen mal nicht so treffen. Die Qualität dazu hat er ja. Ihm fehlt vielleicht auch nur das Erfolgserlebnis.“ In der vergangenen Saison knipste Cruz 22 Mal für den MSV. Insgesamt kommt der 29-Jährige bislang in 64 Verbandsliga-Spielen auf 43 Tore für die Westmecklenburger. Die ersten Oberliga-Treffer dürften bei dem Arbeitseifer nicht lange auf sich warten lassen.

Die nächste Chance hat Cruz Freitagabend, wenn ab 20 Uhr der SV Victoria Seelow zu Gast am Gartenweg ist. „Seelow hat TeBe geschlagen und auch Greifswald hat sich zuletzt schwer gegen sie getan. Wir müssen vorsichtig sein“, sagt Stamer zum kommenden Gegner, ergänzt aber auch: „Motivieren brauchen wir bei uns in der Mannschaft niemanden. Jeder freut sich auf die unbekannten Gegner.“

Eine Niederlage kassierte Pampow zu Hause nur am ersten Spieltag. In den restlichen fünf Spielen gab es dagegen vier Siege und ein Remis. Diese Serie von ungeschlagenen Heimspielen wollen die Pampower gern weiterführen. Am liebsten natürlich mit einem Sieg.

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