Handball : „Wir haben uns gut verkauft“

Beim eigenen Vorbereitungsturnier landeten die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin II auf Rang vier. Die Platzierung rückt aber in den Hintergrund, sollten doch alle Spielerinnen Spielpraxis sammeln.
Beim eigenen Vorbereitungsturnier landeten die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin II auf Rang vier. Die Platzierung rückt aber in den Hintergrund, sollten doch alle Spielerinnen Spielpraxis sammeln.

Frauen des SV Grün-Weiß Schwerin II sind mit ihrem Auftritt beim Vorbereitungsturnier zufrieden

svz.de von
31. August 2016, 23:17 Uhr

Die Vorbereitung bei den Handballfrauen des SV Grün-Weiß Schwerin II ist in vollem Gange, schließlich geht am 18. September für den MV-Ligist die neue Saison wieder los. Und das dann auch gleich in heimischer Halle mit dem Derby gegen Aufsteiger SV Crivitz. Um für den Auftakt gut gerüstet zu sein, lud sich die zweite Mannschaft des SV Grün-Weiß am vergangenen Sonntag vier Teams zum Blickpunkt-Schwerin-Cup in die Reiferbahnhalle ein.

Mit dem VfL Bad Schwartau (Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein), dem Rostocker HC (Oberliga Ostsee-Spree), Preußen Reinfeld (Schleswig-Holstein-Liga) und dem SV Grün-Weiß Werder (Brandenburgliga) gastierten Mannschaften aus der vierten und fünften Liga in Schwerin. Am Ende setzte sich Preußen Reinfeld knapp vor dem Rostocker HC und dem VfL Bad Schwartau durch. Die Gastgeber landeten auf Rang vier. „Das war ein intensives aber nie unfaires Turnier – für Viert- und Fünftligisten war es außerdem ein gutes Niveau. Ich denke, dass wir uns auch gut verkauft haben“, war Grün-Weiß-Schwerin-II-Trainer Steffen Franke mit der Leistung seiner Mannschaft am Ende des Turniers zufrieden. Spielanteile konnte dabei jeder sammeln. „Wir wollten alle mit einbinden, egal wie der jeweilige Spielstand ist. Das ist uns gelungen“, sagte Franke und zeigte sich auch von der Körpersprache seiner Mannschaft, trotz der drei Turnierniederlagen, beindruckt. Er ergänzt aber auch: „Natürlich haben wir noch Entwicklungspotenzial in der Abwehr und im taktischen Bereich müssen wir die nächsten Wochen auch noch arbeiten. Wir wollen das Tempo in unserem Spiel steigern und nicht mehr den Schlafwagenhandball aus der Vorsaison spielen.“ Vor allem wird das Team um Kapitänin Jana Dirschauer, die mit ihrem Unternehmen „Blickpunkt“ auch Namensgeberin des Turniers war, noch etwas Zeit brauchen, um sich komplett zu finden. Viele neue junge Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs – allein fünf „Neulinge“ sind erst Jahrgang 2000 – müssen eingebunden und an den Frauenhandball herangeführt werden. Für die Grün-Weiß-Damen geht es dazu am Wochenende auch ins Trainingslager nach Goldberg.

Vom Blickpunkt-Schwerin-Cup bleiben am Ende eine glückliche Inhaberin und Kapitän sowie zufriedene Gäste-Mannschaften zurück. Ob es im nächsten Jahr eine Neuauflage gibt, steht aber noch nicht fest.  

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