Handball : Werder Bremen lange Paroli geboten

Wendy Künzel, hier gegen Oldenburg, erzielte gegen Bremen zehn Tore.
Wendy Künzel, hier gegen Oldenburg, erzielte gegen Bremen zehn Tore.

3. Liga Nord: SV Grün-Weiß Schwerin – SV Werder Bremen 29:34 (13:16)

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09. März 2015, 23:00 Uhr

Der SV Grün-Weiß Schwerin unterlag am Sonntag eigentlich erwartungsgemäß Werder Bremen (jetzt Spitzenreiter der 3. Liga Nord) mit 29:34. Wer allerdings das Spiel gesehen hatte, stellte fest, dass für die Schwerinerinnen durchaus mehr drin war in dieser Partie. Dabei spielte es den gut agierenden Gastgeberinnen in die Karten, dass Werder Bremen nicht so stark spielte, wie zuletzte in Wismar.

Das Team von Andreas Sarakiewitz hatte sich viel vorgenommen und wollte die klare Niederlage vom letzten Wochenende vergessen machen. Trotz zweier Vier-Tore-Rückstände (4:8, 6:10) blieben die Grün-Weißen immer auf Tuchfühlung. So hieß es nach 25 Minuten 13:14 durch zwei schöne Tore in Folge von Steffi Dube. Kleine Fehler im Angriff sowie das Auslassen klarer Torchancen brachten den Bremerinnen aber wieder einen kleinen Vorsprung. So wurde aus dem 13:14 zur Pause ein 13:16.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Szenario: Schwerin kämpfte sich heran, stand in der Defensive gut und schaffte beim 17:18 wieder den Anschluss. Der Ausgleichstreffer oder gar die Führung gelang den Grün-Weiß-Damen aber nicht. Stattdessen zog der neue Spitzenreiter (Wismar hat noch zwei Spiele Rückstand) nach gut 50 Minuten uneinholbar auf 22:28 davon. „Wir haben unsere Angriffe in dieser Phase zu früh abgeschlossen, dann auch etwas Pech gehabt und kriegen leichte Gegentore durch Tempogegenstöße“, resümierte Trainer Andreas Sarakewitz nach der Partie. Trotzdem steckten die Schwerinerinnen nicht auf: Vor allem Künzel (10), Laas (5) und die wiedergenesene Wolter (4) hielten das Ergebnis im Rahmen.

„Vielleicht hat uns der Gegner etwas unterschätzt. Natürlich hat Werder am Ende verdient gewonnen. Die Spielerinnen haben sich aber voll reingekniet und alles gegeben“, sprach Sarakewitz das gute Engagement seiner Spielerinnen an. Eine Leistungssteigerung war also durchaus zu erkennen, auch weil sich der Krankenstand verbessert hat. Das sieht auch Trainer Sarakiewitz so: „Wir müssen noch enger zusammenrücken, noch mehr füreinander kämpfen. Dann werden wir noch weitere Punkte holen.“

Grün-Weiß Schwerin: Pöschel, Klasen; Laas 5, Künzel 10/3, Nawrot 3, Schult 2, Dube 4, Kiewitt, Evangelidou, Wolter 4, Celka, Powierski 1.

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