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Fußball-Hallenkreismeisterschaft : Vorrunde bringt Arbeit fürs Sportgericht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Aufbau Boizenburg II sorgt bei der Fußball-Hallenkreismeisterschaft der Männer für Aufreger

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 18:16 Uhr

Das Teilnehmerfeld für die Endrunde der Fußball-Hallenkreismeisterschaften der Männer nimmt langsam Gestalt an. Sechs der acht Finalisten stehen inzwischen fest. Die vier Vorrundenturniere vom Wochenende liefen im Großen und Ganzen stimmungsvoll und reibungslos ab. Für eine unrühmliche Ausnahme sorgte die zweite Mannschaft der SG Aufbau Boizenburg. Die Entscheidung in heimischer Halle (Staffel IV) war längst zu Gunsten der SG Motor Boizenburg gefallen. Im bedeutungslosen letzten Turnierspiel, dem Boizenburger Derby, verließ die Aufbau-Reserve zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 2:0 für Motor nach einer roten Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung das Feld und brachte das Spiel nicht zu Ende.

„Das Benehmen dieser Mannschaft, die schon im ersten Spiel für eine Unsportlichkeit eine rote Karte erhalten hatte, war unterirdisch – schade für dieses ansonsten schöne Turnier“, urteilte Hans-Georg Henrichscheit vom Kreisfußballverband Westmecklenburg. Der Vorfall wird jetzt das Sportgericht beschäftigen. Aus sportlicher Sicht gab es an der Ausnahmerolle der Motor-Kicker nichts zu deuteln. Der Tabellenführer der Kreisoberliga setzte sich mit sechs Siegen und einem Torverhältnis von 22:1 souverän durch.

Dagegen kam für den letztjährigen Endspielgegner der Boizenburger, den späteren Kreismeister SV Karow, das frühzeitige Aus. Der personell arg gebeutelte Titelverteidiger war in Goldberg (Staffel V) nach zwei Niederlagen und einem Remis chancenlos. Das Rennen machte der TSV Diestelow. Der verlustpunktfrei in die Winterpause gegangene Spitzenreiter der Kreisklasse Ost blieb mit vier Siegen und einem Remis ungeschlagen.

Für jede Menge Spannung war in Neustadt-Glewe (Staffel III) und Lübtheen (Staffel VI) gesorgt. In der Neustädter Sporthalle „Zur Kuhdrift“ führten nach drei Spielrunden SC Wöbbelin, Schwarz-Weiß Eldena II und die SpVg Cambs-Leezen II die Tabelle mit jeweils neun Punkten an. Die Wöbbeliner verspielten ihre gute Ausgangsposition durch ein sattes 1:6 gegen Eldena und verloren dann auch das entscheidende Duell gegen Cambs-Leezen (0:3). Die Schwarz-Weißen zogen im direkten Vergleich mit der Spielvereinigung ebenfalls den Kürzeren (1:2). Und so ging das Parchim-Ticket für die Meisterschafts-Endrunde am 2. Februar an Cambs-Leezen II.

In Lübtheen fiel die Entscheidung auch erst in den letzten drei Spielen. Die besten Karten hatte der FC Rastow, der mit einem Sieg gegen Motor Boizenburg II alles klar machen konnte, stattdessen aber eine 0:1-Niederlage kassierte. Diese unerwartete Chance nutzte die zweite Mannschaft der SG 03 Ludwigslust/Grabow und sicherte sich durch einen 3:2-Zittersieg gegen Traktor Zachun das Weiterkommen.

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