deutsche Meisterschaft : Volleyballerinnen des SSC peilen den zweiten Sieg an

Training in Istanbul: Felix Koslowski (3. v. l.) weist seine Spielerinnen in die Aufgaben ein.
Training in Istanbul: Felix Koslowski (3. v. l.) weist seine Spielerinnen in die Aufgaben ein.

Der 3:2-Sieg der SSC-Volleyballerinnen im ersten Finalspiel um die deutsche Meisterschaft am vorigen Sonnabend in Stuttgart schlägt in den sozialen Medien hohe Wellen

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25. April 2018, 12:00 Uhr

Der 3:2-Sieg der SSC-Volleyballerinnen im ersten Finalspiel um die deutsche Meisterschaft am vorigen Sonnabend in Stuttgart schlägt in den sozialen Medien hohe Wellen. Beinahe sogar tritt dabei das heutige zweite Duell um 18.10 Uhr in der Schweriner Palmberg-Arena in den Hintergrund. Stuttgarter Fans sind sauer, fühlen sich durch zwei heiß diskutierte Schiedsrichter-Entscheidungen in der Schlussphase um den Sieg betrogen. Beim Schweriner Anhang hingegen ist die Freude groß über den achten Erfolg ihres SSC über Allianz MTV Stuttgart in Folge. Und beide Seiten beharken sich im Netz in einer für Volleyball untypisch rüden Weise…

Das Team des deutschen Rekordmeisters und Titelverteidigers blendet diese Scharmützel aus. „Wir beschäftigen uns mit der Vorbereitung auf das zweite Finalspiel, damit haben wir vollauf zu tun“, so der einhellige Tenor. Denn zweierlei war am Sonnabend auch klar zu sehen: Die SSC-Mädels kämpften wie die Löwen, aber spielerisch können sie es noch deutlich besser.

„Wie schon in Stuttgart werden auch in der zweiten Partie Kleinigkeiten entscheiden“, sagt SSC-Trainer Felix Koslowski voller Überzeugung. „Wichtig wird sein, dass wir schnell da sind und schnell konzentriert sind“, ergänzt der 34-Jährige in Anspielung an die in Stuttgart doch etwas verschlafene Anfangsphase.

Besonders auf die Annahme und auf den Block wird umgehend Schwerstarbeit zukommen, „denn natürlich wird Stuttgart nach der Heimniederlage mit superaggressivem Spiel seine Chance suchen“, so der Schweriner Trainer.

Seinerseits will er die Gäste natürlich auch gleich wieder mit gefährlichen Aufgaben und Angriffen so massiv eindecken, wie das in den entscheidenden Phasen des Auftaktspiels gelang.

Ralf Herbst

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