leistung nicht belohnt : Vizemeister patzt zum Abschluss

 Ausklang mit Niederlage: Die Grün-Weiß-Mädels um Meike Schult haben das letzte Spiel der Saison verloren, das ändert aber nichts am Vizemeistertitel.
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Ausklang mit Niederlage: Die Grün-Weiß-Mädels um Meike Schult haben das letzte Spiel der Saison verloren, das ändert aber nichts am Vizemeistertitel.

Die A-Jugend-Handballerinnen vom SV Grün-Weiß Schwerin verlieren trotz kämpferischer Leistung mit 14:19 beim Rostocker HC

svz.de von
26. März 2014, 23:51 Uhr

Das vom Hallensprecher als „Spiel um die Goldene Ananas“ angekündigte letzte Handball-Punktspiel der A-Jugend-Mädchen in der Ostsee-Spree-Oberliga war tatsächlich sportlich bedeutungslos. Die Gastgeberinnen vom Rostocker HC konnten sich von Platz vier aus nicht mehr verbessern, während die Gäste vom SV Grün-Weiß Schwerin schon den Vizemeistertitel in der Tasche hatten. Dennoch wollten beide Mannschaften die Saison mit einem Sieg abschließen. Am Ende gewannen die Rostockerinnen verdient mit 19:14.

In der Abwehr aufmerksam, begannen die Grün-Weißen im Angriff recht druckvoll. Mit ihren herausgespielten Chancen scheiterten sie jedoch immer wieder an der an diesem Tag sehr gut aufgelegten Rostocker Torhüterin Nadine Berger. Erst in der neunten Spielminute gelang dem jetzigen Vizemeister der erste Torerfolg zum 1:2. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb die Chancenverwertung der Gäste deutlich unter ihrem Niveau, während es die Gastgeberinnen verstand, immer wieder erfolgreich zu kontern. Trotz des klaren Halbzeitstands von 11:6 für den Rostocker HC gaben sich die Grün-Weißen nicht auf. Im Gegenteil, sie kämpften sich bis fünf Minuten vor dem Spielende auf 14:16 heran. Die eine oder andere unglückliche Schiedsrichterentscheidung, aber auch erneut vergebene, klare Tormöglichkeiten verhinderten den erhofften Umschwung. Am Ende unterlagen die Schwerinerinnen den treffsicheren Rostockerinnen zu Recht mit 14:19 Treffern.

„Ein Sieg zum Saisonausklang wäre toll gewesen. Trotzdem bin ich mit dem spielerischen und auch kämpferischen Verlauf des Spiels zufrieden“, zog Trainer Heinz-Reinhard Grämke sein Fazit. Es sei einfach anzuerkennen, dass die gegnerische Torhüterin nahezu allen Grün-Weiß-Spielerinnen den Nerv gezogen habe. „Glücklicherweise hat die Niederlage keinerlei Einfluss mehr auf das Saisonergebnis“, so Grämke weiter.

Mit dem Gewinn des Ostsee-Spree-Vizemeistertitels und dem passablen Auftritt in der A-Jugend-Bundesliga können die Grün-Weiß-Mädchen auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Grün-Weiß Schwerin: Hahm – Powierski 1, Guse, Crölle 3, Schaffer 1, Rahn 1, Petereit, Liebig, Nawrot, Panzer 4, Lück 1, Ihde, Müller 1, Schult 2



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