Fussball : Viertelfinale als klare Zielstellung

„Ein Pfundskerl“ - so bezeichnet FCM-Coach Stefan Lau Verteidiger Emanuel Gstettner, der konstant gute Leistungen abruft, allerdings mit seinen 19 Jahren noch einiges zu lernen hat.
„Ein Pfundskerl“ - so bezeichnet FCM-Coach Stefan Lau Verteidiger Emanuel Gstettner, der konstant gute Leistungen abruft, allerdings mit seinen 19 Jahren noch einiges zu lernen hat.

Pokal: FCM Freitagabend bei Hanse Neubrandenburg gefragt

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14. November 2019, 18:46 Uhr

In den letzten fünf Spielzeiten inklusive dieser Saison haben die zahlreichen Spieler des FC Mecklenburg Schwerin 25 Pokalpartien im Lübzer-Pils-Cup abgerissen. Vor heimischen Publikum durften sich die Schweriner dabei aber nur selten präsentieren. Lediglich fünf Mal spielte der FCM zu Hause, 19 Spiele fanden in der Fremde beim Gegner statt, eines – das Finale 2018 gegen Hansa – auf neutralem Boden. Am Wochenende steht das Achtelfinale des diesjährigen Pokals an und auch dieses Mal müssen die Schweriner in den Bus steigen. Am Freitagabend gastiert der FC Mecklenburg beim SV Hanse Neubrandenburg. „So sind die Regularien nun mal. Ich persönlich habe mit Auswärtsfahrten kein Problem, und ich denke, die Jungs auch nicht. Auch wenn wir auswärts in dieser Saison noch nicht so viel gepunktet haben, spielen wir gern auf anderen Plätzen“, sagt FCM-Coach Stefan Lau, angesprochen auf die Auswärtsspiele in der Liga und im Pokal.

Schwerins Trainer fordert von seiner Mannschaft in Neubrandenburg eine seriöse Leistung und Konzentration von der ersten Minute an. Dann dürfte ein Weiterkommen beim Landesliga-Vierten und Verbandsliga-Absteiger ein lösbare Aufgabe sein. „Wir wollen ins Viertelfinale. Alles andere wäre nicht akzeptabel, auch wenn Pokalspiele immer mal wieder eine ganz eigene Dynamik aufweisen und der Kopf eine wichtige Rolle spielt“, erklärt Stefan Lau.

In der vergangenen Trainingswoche haben sich die Schweriner noch einmal explizit mit dem schnellen Umschaltspiel befasst. „Es liegt uns besser, wenn wir Gegner höher anlaufen und ihn so von unserem eigenen Tor weghalten“, sagt Lau, der sich mit seiner Mannschaft intensiv auf das Pokalspiel vorbereitet hat. Abfahrt zum Spiel ist bereits um 14.45 Uhr. Die Mannschaft wollte gern schon Freitagabend spielen, weil sie dann das Wochenende frei hat. „Da muss natürlich jeder seine Arbeitszeit anpassen. Wenn das aber alle hinkriegen, einschließlich mir, dann ist das schon top. Wir haben ja letzte Saison auch schon einem Freitag gegen Hanse gespielt“, so Trainer Lau, der ergänzt: „Die unterklassige Mannschaft hat in Pokalspielen eigentlich nie etwas zu verlieren, daher müssen wir alles reinwerfen.“ Und bei einem Sieg ist eine Auswärtsfahrt gleich doppelt schön, kann man doch den Erfolg auf der Rückfahrt ausgiebig und lange feiern. Dazwischen stehen allerdings noch 90 anstrengende Minuten auf dem Programm.

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