Judo : Vier Titel für Schweriner Judoka

Strahlende Gesichter bei den jungen PSV-Judoka: v.l.n.r. Elisa Schreiber, Wiebke Farken, und Jan Ole Franck.  Fotos: JörG Dobbert (3)
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Strahlende Gesichter bei den jungen PSV-Judoka: v.l.n.r. Elisa Schreiber, Wiebke Farken, und Jan Ole Franck. Fotos: JörG Dobbert (3)

Sportler vom PSV und vom 1. SJC bei Landesmeisterschaften am erfolgreichsten

svz.de von
12. November 2014, 23:45 Uhr

Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der Männer und Frauen in Altentreptow standen gleich vier Judoka des PSV Schwerin ganz oben auf dem Treppchen.

Dabei stachen vor allem die jungen Sportler heraus. So sicherte sich Hannes Franck in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm seinen dritten Landesmeistertitel in diesem Jahr. Nachdem der Schweriner im Januar schon MV-Meister in der U18 und U21 geworden ist, stand er nun auch bei den Männern ganz oben. Arne Klimt, auch noch in der U18 startberechtigt, wurde ebenfalls Landesmeister. Er bezwang im Finale bis 66 kg seinen Vereinskameraden Jan Ole Franck.

Die Frauen-Gewichtsklasse bis 63 kg endete in Altentreptow kurios. Nachdem die vier Kämpferinnen im Modus „Jeder gegen Jeden“ am Ende alle das gleiche Ergebnis erzielt hatten, mussten alle Kämpfe wiederholt werden. Nach sechs Kämpfen setzte sich dann die ältere Tanja Stiller gegenüber Elisa Schreiber durch und wurde Landesmeisterin. Darüber hinaus erkämpfte sich Wiebke Farken in der Gewichtsklasse bis 52 kg einen zweiten Platz.

Von den „alten Hasen“ überzeugte vor allem Hannes Gabsch (-81 kg), der seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Etwas enttäuscht zeigte sich Peter Schneider vom 1. Schweriner Judoclub. Er musste sich im Finale bis 90 kg dem Rostocker Dirk Spörcke geschlagen geben. Zu den deutschen Pokalmeisterschaften möchte der Student trotzdem. Die Landesmeister plus drei Starter männlich und weiblich dürfen am 29./30. November zu den Deutschen Pokalmeisterschaften nach Neuhof/Hessen.

Mit insgesamt sieben Medaillen (acht mit dem 1. SJC zusammen) sind die PSV-Sportler die erfolgreichsten Judoka bei diesen MV-Titelkämpfen geworden. Dahinter landeten der VfK „Bau“ Rostock mit sieben und der KSV Grimmen mit fünf Platzierungen.

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