Tischtennis : VfL-Herren schaffen Klassenerhalt

Alexander Pataman (l.) und Christian Becker steuerten für den VfL Schwerin im letzten Spiel gegen Lübeck wichtige Punkte zum Klassenerhalt in der Verbandsoberliga bei.
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Alexander Pataman (l.) und Christian Becker steuerten für den VfL Schwerin im letzten Spiel gegen Lübeck wichtige Punkte zum Klassenerhalt in der Verbandsoberliga bei.

Dank zweier Siege zum Abschluss der Saison klettern die Schweriner Tischtennisspieler in der Verbandsoberliga auf einen Nichtabstiegsplatz

svz.de von
05. April 2017, 23:05 Uhr

Was für ein Endspurt, was für ein Finale. Mit zwei Siegen am vergangenen Wochenende haben sich die Tischtennis-Herren des VfL Schwerin den Klassenerhalt in der Verbandsoberliga gesichert. Der Jubel war groß nach dem 9:2 gegen Schnelsen und dem 9:4 gegen Lübeck. Ausschlaggebend für die Erfolge war in beiden Spielen die geschlossene Mannschaftsleistung.

So manch einer hatte das Team um Kapitän Andreas Zelfel bereits abgeschrieben. Groß war der Rückstand auf den sicheren Platz sieben. Noch vor einigen Wochen war der VfL mit gerade einmal sieben Punkten abgeschlagen Tabellenvorletzter. Doch mit vier Siegen und einem Unentschieden in Folge konnten Schwarzenbek und Itzehoe noch abgefangen werden. „Wir haben gerade noch rechtzeitig in die Spur gefunden“, freut sich Andreas Zelfel. „Auch, weil wir bis zuletzt an uns geglaubt haben.“

Ausschlaggebend waren vor allem das mittlere und untere Paarkreuz mit Sascha Pataman, Cuong Le Minh, Andreas Zelfel und Christian Becker. Sie steuerten in den letzten fünf Spielen die entscheidenden Punkte zu den Erfolgen bei. „Wir wussten, dass wir eigentlich in der Klasse mithalten können“, so Zelfel, „zumal unsere beiden polnischen Spitzenspieler ja die besten Spieler in der Verbandsoberliga sind. Aber zu oft fehlte bei den anderen das entscheidende Quäntchen.“

Doch gegen Schnelsen und Lübeck hat man gesehen: Die Mannschaft hat Qualität und zum Ende auch das nötige Selbstbewusstsein. Beide Gegner wurden sicher beherrscht. „Wenn wir von Anfang an so aufgetreten wären, hätten wir mit dem Abstieg ganz sicher nichts zu tun gehabt.“ Hinzu kommt, dass Ersatzspieler – wie Hartmut Jahnkes gegen Schnelsen – ebenfalls erfolgreich waren und das sich der VfL als äußerst heimstark gezeigt hat.

„Vier Siege in Folge vor heimischen Publikum, das ist schon eine Hausmarke“, so Zelfel Und er ergänzt: „Ein ganz großer Dank daher an unsere tollen Fans, die uns Spiel für Spiel unterstützt haben.“ Aber auch einen Dank an die Sponsoren will Zelfel nicht vergessen: „Sie haben überhaupt erst dafür gesorgt, dass wir attraktiven und überregionalen Tischtennissport in Schwerin bieten können. Da haben wir wirklich bessere Bedingungen als die anderen Vereine in der Liga.“

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