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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 19:48 Uhr

Fussball : „Unser Ziel bleibt der Aufstieg“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Martin Pieckenhagen, sportlicher Leiter des FC Mecklenburg Schwerin, ist trotz des Acht-Punkte-Rückstands von der Mannschaft überzeugt

svz.de von
erstellt am 23.Okt.2014 | 23:52 Uhr

Oberliga-Aufstieg, so lautet das aktuelle Ziel des Fußball-Verbandligisten FC Mecklenburg Schwerin. Nach neun Spieltagen sieht die Realität anders aus. Der Rückstand auf Spitzenreiter Torgelow beträgt bereits acht Punkte. Hagen Bischoff traf sich mit dem sportlichen Leiter des FCM, Martin Pieckenhagen, zum Gespräch.

Herr Pieckenhagen, Sie waren 20 Jahre lang als Profi in den höchsten Ligen unterwegs, nun sind sie in der „Provinz Verbandsliga“ gelandet. Haben Sie den Schritt schon bereut ?

Martin Pieckenhagen: Nein, auf keinen Fall. Das ist ein hochinteressanter Job. Die Mechanismen, wie zum Beispiel die Spielerverpflichtungen, sind dem Profi-Bereich ja ähnlich. Nur mit weniger Geld.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Sportvorstand Uwe Brauer ?

Super, wir teilen uns die Aufgaben. Dadurch, dass wir zu zweit sind, können wir viele Bereiche abdecken.

Sie haben 2014 zusammen mit Jens Dowe (Ex-Bundesliga-Profi u.a. für den FC Hansa Rostock – Anm. d. R) beim FCM angefangen. Bedauern Sie es, dass er nicht mehr dabei ist ?

Ja, das bedauere ich sehr. Jens ist ein absoluter Fachmann. Er hat große Erfahrungen im Amateurbereich, welche mir noch fehlen. Ich war ja im Profisport zu Hause, daher kannte ich mich im Bereich der Landes-, Verbands- und Oberligen nicht aus. Woher auch? Jens hatte schon die ein oder andere Mannschaft im Amateurbereich trainiert und kennt sich dementsprechend besser aus. Aber er wollte eher als Trainer arbeiten und nicht als Scout. Daher ist es schön, dass er das jetzt beim SV Waren machen kann.

Fließen Ihre Erfahrungen als Profisportler nun in die Aufgaben des sportlichen Leiters mit ein ?

Ja, das tun sie, es ist aber manchmal nicht so einfach. Für mich war und ist Fußball im Leben das Wichtigste. Im Amateurbereich ist das anders. Da kommt erst der Job, dann die Familie und dann vielleicht der Fußball. Das ist für mich manchmal schwierig nachzuvollziehen, obwohl ich es dann irgendwann verstehe, da wir ja im Amateurbereich sind.

Welche Ziele verfolgen sie mit dem FC Mecklenburg ?

Wir wollen aufsteigen. Dem ist im Moment alles untergeordnet. Wir haben ein gutes Team, das den gleichen Weg vor Augen hat. Schwerin hat riesiges Potenzial. Die Wirtschaft muss aber mitziehen. Die Unternehmen müssen bereit sein, an die Story zu glauben. Und wir müssen auch jedes Wochenende 90 Minuten lang zeigen, wo wir hinwollen, das ist die Grundvoraussetzung.

Aufsteigen wollen, aber nach neun Spieltagen schon acht Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter – wie passt das zusammen ?

Das ist Fußball. Es spielen ja noch 15 andere Mannschaften mit, die sich gegen uns liebend gern als Underdog hinstellen. Das ist immer einfacher. Wir aber sagen, dass wir aufsteigen wollen. Das macht uns natürlich auch angreifbar, wenn es nicht gut läuft.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Freitagsausgabe der Schweriner Volkszeitung

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