Laufen : Umwege am Tollensesee

Schweriner Mathias Ahrenberg läuft beim 25. Neubrandenburger Frühlingslauf 700 Meter zu viel und wird Vierter

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22. März 2016, 23:56 Uhr

Für die Läuferinnen und Läufer aus Mecklenburg-Vorpommern wurde es am vergangenen Sonntag in Neubrandenburg beim 25. Frühlingslauf wieder ernst. Es stand die zweite Station im diesjährigen VR-Laufcup an. Es war zwar der meteorologische Frühlingsanfang, aber das Wetter kümmerte sich nicht wirklich darum.

Vier Läuferinnen und elf Läufer aus der Landeshauptstadt gingen erfolgreich an den Start. Hierbei absolvierten die 3 „Oldies“ Egon Kannegießer, Waltraud und Horst Garnitz die fünf Kilometerstrecke. Waltraud Garnitz holte sich als Altersklassensiegerin der W75 in 40:11 min die vollen 25 Punkte. Für den ältesten Schweriner Starter Egon Kannegießer gab es als Zweiter der M80 für 45:36 min 24 Punkte im Laufcup. Horst Garnitz bewältigte die fünf km in 39:02 min und wurde damit Siebter seiner M75.

Für die anderen Schweriner Läuferinnen und Läufer wurden die Cuppunkte auf der anspruchsvollen 15 Kilometerstrecke vergeben. Nachdem Ulrike Schomann noch in Wittenburg wegen einer Erkältung passen musste, lief ihr Saisoneinstand in Neubrandenburg nach Maß. Ulrike Schomann wurde in 1h13:27 Siegerin ihrer Altersklasse M45 und lief auch als Achte im Cup in die Top-Ten. Einen hervorragenden Laufcupeinstand für die Laufgruppe Schwerin gab Sabine Bahr mit 1h17:36 als Dritte in der gleichen Altersklasse. Die dritte Schwerinerin startete ebenfalls in der W45: Ulrike Schöne wurde mit 1h19:44 Vierte.

Bei den Männern ging es recht turbulent zu, denn nicht nur die Kleinsten auf den kurzen Strecken hatten Mühe, dem rechten Streckenverlauf zu folgen, auch die Cracks an der Spitze des 15-km-Hauptlaufes wurden durcheinandergewirbelt. So landete Mathias Ahrenberg in 57:09 min auf dem vierten Platz, lief aber mit Kollege Alexander Au auch knapp 700 Meter weiter als die beiden Erstplatzierten. Eine Ordnerin hatte es versäumt, ihnen den richtigen Weg zu zeigen. Schwacher Trost: Die Altersklasse M35 hatte Ahrenberg trotzdem gewonnen. Zweitschnellster Schweriner war Thomas Winterfeld mit 1h04:41 als Vierter in der gleichen Altersklasse. Zwei Cupsiege gab es für Jürgen Raupach in der M70 und Rudolf Borchert in der M60. Jürgen Raupach kam nach 1h17:39 ins Ziel und Rudolf Borchert schaffte es in 1h09:10. Ebenfalls seinen Einstand für die Laufgruppe Schwerin gab Detlef Grambow. Mit 1h05:48 kam er als Fünfter seiner Altersklasse M50 durchs Ziel. In der M55 überquerten Fred Kiesendahl als Zwölfter in 1h21:15 und Frank Fähnrich zwei Plätze dahinter mit 1h22:24 die Ziellinie.


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