Volleyball : U14 mutiert zum „Goldenen Jahrgang“

Wie schon im vergangenen Jahr konnten sich die U14-Vollleyballerinnen des Schweriner SC einen „Bissen“ von der Goldmedaille der deutschen Meisterschaft gönnen.
Wie schon im vergangenen Jahr konnten sich die U14-Vollleyballerinnen des Schweriner SC einen „Bissen“ von der Goldmedaille der deutschen Meisterschaft gönnen.

Nachwuchsvolleyballerinnen des Schweriner SC verteidigen in Kaufbeuren ihren deutschen Meistertitel

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27. Mai 2019, 18:56 Uhr

Sie haben es schon wieder getan und sind schon wieder deutscher Meister im Volleyball geworden. Die Rede ist von den U14-Mädels des Schweriner SC. Wie schon im vergangenen Jahr setzten sich die Schwerinerinnen auch 2019 bei den nationalen Titelkämpfen die Krone auf und schafften damit Historisches. Sie verteidigten als erste Mannschaft einen deutschen Meistertitel in der U14.

Die weite Reise nach Kaufbeuren hatte sich gelohnt, die großen Erwartungen an den SSC-Nachwuchs, die sie sich aber auch selbst stellten, wurden am Ende erfüllt.

Begannen die Schwerinerinnen im ersten Spiel gegen den TV Gladbeck noch etwas nervös, so siegten sie aber souverän mit 2:0. Auch Spiel Nummer zwei gegen den FTSV Straubing ging mit einem 2:0 an den SSC, durch ein weiteres 2:0 gegen den TV Brötzingen machten die Landeshauptstädterinnen dann den Gruppensieg klar. Der breite SSC-Kader machte es zudem möglich, dass trotz vieler Spielerwechsel die Mannschaft konsequent ihre Spannung hielt und auf diesem Wege Kraft für den zweiten Tag sparte.

Der begann dann mit dem Viertelfinale gegen den Gastgeber vom SV Mauerstetten. Der Schweriner SC fand schnell in seinen Rhythmus und ließ den Mädchen aus Südbayern nur wenig Chancen. Mit einem souveränen 2:0 (-7,-12) zog Schwerin in die Runde der letzten vier. Bronze war da schon sicher, sodass beim Titelverteidiger auch eine Menge Druck abfiel.

Im Halbfinale wartete nun ein Spiel gegen den Dresdner SC. Die SSC-Mädels zeigten gegen die Sachsen ihre wohl beste Turnierleistung und spielten taktisch unglaublich diszipliniert, mit viel Leidenschaft und Selbstvertrauen. Dresden hielt zwar gut dagegen, konnte aber gegen das Feuerwerk des SSC nur selten eigene Akzente setzen. Völlig verdient stürmten die Schwerinerinnen mit 25:10 und 25:13 ins Finale.

Gegner war dort der RC Borken-Hoxfeld, der bis dato ebenfalls noch keinen Satzverlust hinnehmen musste. Eines Endspiels würdig erwies sich Borken-Hoxfeld als stärkster Konkurrent, der in der Annahme nur selten unter Druck zu setzen war. Schwerin ließ sich davon aber kaum beeindrucken und marschierte unentwegt weiter. Vor allem in Block und Feldabwehr überzeugte der SSC. Nachdem der Matchball auf der Seite des RC-Borken zu Boden fiel (25:16, 25:18), gab es für die Schweriner Mädchen kein Halten mehr. Der Meistertitel ging damit vollkommen verdient nach Schwerin – zum zweiten Mal in Folge.


Schweriner SC: Marie Langhans, Svea Naujack, Charlotte Wachtmann, Paulina Ströh, Annabella Kessin, Michelle Fenske, Jolina Hermanns, Leni Schneekluth.Trainer: Ronnie Karohs, Co-Trainer: Paul Sens, Trainer U13: Bernd Schulmeister, Trainer U16: Radek Krapc

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