Grün-Weiß Schwerin : Trainerwechsel brachte noch nichts

Vivien Bartlau war mit sechs Treffern erfolgreichste Werferin bei Grün-Weiß Schwerin. Die Norddeutschen verloren an der Oder aber knapp.
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Vivien Bartlau war mit sechs Treffern erfolgreichste Werferin bei Grün-Weiß Schwerin. Die Norddeutschen verloren an der Oder aber knapp.

Die Drittliga-Handballerinnen von Grün-Weiß Schwerin haben auch unter dem neuen Trainer Tilo Labs noch nicht in die Erfolgsspur zurück gefunden. Schweriner Drittliga-Handballerinnen verlieren in Frankfurt/Oder 25:27

svz.de von
10. Dezember 2013, 15:48 Uhr

Die Drittliga-Handballerinnen von Grün-Weiß Schwerin haben auch unter dem neuen Trainer Tilo Labs noch nicht in die Erfolgsspur zurück gefunden. Die Mecklenburgerinnen unterlagen bei der zweiten Mannschaft vom Frankfurter HC 25:27. In der vergangenen Woche hatte sich der Vorstand des SV Grün-Weiß von Trainer Lutz Gau und Co. Maik Patz getrennt.

Beide Mannschaften begannen verhalten, keiner konnte sich bis zum 10:10 einen Vorteil verschaffen. Einer Auszeit der Gastgeberinnen nach der 4:2-Führung durch Schwerins agilste Spielerin Vivien Bartlau folgte postwendend der Ausgleich. Unmittelbar vor der Pause mussten die Grün-Weißen durch eine Unachtsamkeit in der Deckung den 12:14-Halbzeitstand hinnehmen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs standen die Norddeutschen zehn Minuten völlig neben sich und ließen den Gastgeber auf 23:17 enteilen. Zu schnelle Abschlüsse gerade von den Aufbaupositionen, einfache Ballverluste und unnötige technische Fehler luden den FHC in dieser Phase geradezu zum Torewerfen ein. Selbst eine Auszeit brachte nicht die erhoffte Wirkung. Erst, als man sich in der Deckung wieder auf Kampf und Leidenschaft besann, Bartlau vorne auf der Spitze arbeitete und so die anderen mitzog, merkte man plötzlich, das es Wirkung bei den Gastgeberinnen zeigte. Die Oderstädterinnen verloren nun ihrerseits ihre Linie. Schön, dass bei der Aufholjagd nicht nur die gestandenen Spielerinnen Laas, Dube und Künzel erfolgreich waren, sondern sich auch die Youngster Meike Schult und Janne Petereit mehrfach in die Torschützenliste eintrugen. Nach 52 Minuten brachte ein verwandelter Strafwurf den SV Grün-Weiss wieder in Schlagweite (24:23). Frankfurt konterte und enteilte auf 26:23, aber Bartlau und Schult waren es, die mit ihren Toren wieder den Anschluss zum 25:26 herstellten. Da waren noch 30 Sekunden zu spielen. Leider mussten die Gäste in einer spannenden Schlussminute noch den 27. Treffer kassieren und gingen so zwar traurig, aber mit erhobenem Haupt von der Platte.

Nun geht es am kommenden Wochenende im Derby gegen die TSG Wismar. Restkarten für die Halle an der Reiferbahn gibt es nur noch unter s.franke@gruen-weiss-schwerin.de.

Grün-Weiß Schwerin: Wiercioch, Pöschel – Dube 1, Ehlers 2, Evangelidou 3, Petereit 2, Künzel 5/1, Bartlau 6/2, Menzel, Laas 3, Schult 3



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