Judo : Tabellenführung ausgebaut

Nachdem die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern ihre Tabellenführung in Berlin ausgebaut hatte, gab es beim Team allen Grund zum Jubeln.
Nachdem die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommern ihre Tabellenführung in Berlin ausgebaut hatte, gab es beim Team allen Grund zum Jubeln.

Kampfgemeinschaft der Judoka MVs gewinnt auch den zweiten Regionalliga-Kampftag und thront weiter an der Spitze

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26. Juni 2017, 23:07 Uhr

Es war kurz nach 18 Uhr als es durch die Sporthalle am Berliner Werner-Seelenbinder-Sportpark am Samstagabend lautstark „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ hallte. Soeben hatte die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns auch den zweiten Kampftag in der Regionalliga Nordost für sich entscheiden können. Bereits am ersten Kampftag holten sich die MV-Sportler die Maximal-Punktzahl, sodass sie nun ihre Führung in der Tabelle gegenüber den restlichen Teams der Liga sogar noch ausgebaut hatten. „Mit fehlen schon fast ein wenig die Worte. Der erste Kampftag war schon großartig. Dass wir das jetzt wiederholen konnten, ist schon außergewöhnlich“, kommentierte KGJMV-Teammanager Felix Tischler kurz und knapp.

Dabei erwischte das MV-Team nicht den besten Start. Gegen den Tabellenletzten PSV Berlin setzte es zum Auftakt eine 3:4-Niederlage, sodass das anschließende MV-Derby gegen den KSV Grimmen in der Vorrunde schon zum ersten echten Endkampf wurde. Hier behielt die KGJMV aber die Nerven, besiegte Grimmen mit 5:2 und zog so als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Dort wartete mit dem SC Dynamo Hoppegarten ein richtiger Gradmesser, hatten sich die Brandenburger doch im starken zweiten Vorrundenpool mit zwei Siegen gegen den BV Lauchhammer und das Liga Team Berlin als Gruppensieger durchgesetzt.

Im Duell gegen Hoppegarten bewiesen die Mecklenburger allerdings, dass sie sich an guten Tagen vor niemanden in der Liga verstecken brauchen. Durch Siege von Timo Acktun, Frank Christiner, Kevin Schrainer sowie Arne Klimt zog die KGJMV denkbar knapp mit 4:3 ins Finale ein. Gleichzeitig setzte sich im anderen Halbfinale der BV Lauchhammer gegen den PSV Berlin durch, sodass sich, wie schon am ersten Kampftag, wieder die KGJMV und der BV Lauchhammer im Finale gegenüberstanden. Und dort behielt die Kampfgemeinschaft in fünf der sieben fairen Finalbegegnungen, die von der grandiosen Stimmung beider Teams begleitet wurden, die Oberhand.

Dank des 5:2-Erfolges sicherte sich der Tabellenführer weitere sechs Zähler. Mit nun zwölf Punkten hat das MV-Team seinen Vorsprung vor Lauchhammer um einen Punkt ausgebaut. Die Brandenburger sind mit zehn Punkten Zweiter, neuer Dritter ist Dynamo Hoppegarten.

„Ich bin einfach nur unglaublich stolz auf diese Mannschaft. Jeder, egal ob er auf der Matte kämpft oder daneben steht und anfeuert, trägt seinen Teil zu diesem Erfolg bei. Mit diesem Kampftag haben wir unsere Ambitionen, in die zweite Bundesliga aufsteigen zu wollen, noch einmal richtig untermauert“, sagte ein zufriedener Mannschaftskapitän Sebastian Harnack nach dem Finalsieg.

Sollte die KGJMV auch am letzten Kampftag Anfang September im Lauchhammer ihr Potential abrufen, dann dürften die Norddeutschen nach den Kämpfen mit Sicherheit in der Halle der Lausitzer lautstark „Regiomeister, Regiomeister“ skandieren.

Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns: Schrainer, M. Acktun (-60 kg); J. Franck, Kutzner, Unterrainer, T. Acktun (-66 kg); Kowalewski, Klimt, Jakob (-73 kg); Bischoff, Harnack, Kessler, Gabsch, Marquardt (-81 kg); P. Schneider, Spörcke, Tischler (-90 kg); Christiner (+100 kg).

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