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Volleyball : SSC stößt Viertelfinaltür weit auf

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Schweriner Volleyballerinnen setzen sich im CEV-Cup im Hinspiel der Runde der letzten 16 mit 3:1 bei Maritza Plovdiv durch.

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2015 | 20:34 Uhr

Plovdiv/Schwerin Das ist beinahe schon das Wunschergebnis: Mit 3:1 (15, -16, 17, 16) gewannen die Volleyballerinnen des Schweriner SC gestern Abend das Achtelfinal-Hinspiel im europäischen CEV-Pokal bei Maritza Plovdiv und verbuchten in der virtuellen Tabelle drei Zähler. So reichen dem deutschen Bundesliga-Rekordmeister im Rückspiel am Dienstag um 19 Uhr in der heimischen Palmberg-Arena bereits zwei Sätze zum Gewinn des entscheidenden vierten Punkts und damit zum Einzug ins Viertelfinale, das in der zweiten Januarhälfte ausgetragen wird. „Mit Ausnahme des zweiten Satzes, in dem wir zu viele Fehler produziert haben, hatten wir heute leichtes Spiel. Ich bin sehr zufrieden“, sagte Trainer Felix Koslowski.

Der SSC begann hochkonzentriert. Nur bis zum 2:2 konnten die Gastgeberinnen im ersten Durchgang mithalten, dann dampfte der SSC-Express ab. Mit dem 8:4 durch Denise Hankes ersten von sieben Punkten an diesem Abend – die Zuspielerin verzichtete übrigens in der ihr unbekannten Halle während der gesamten Partie auf ihre gefürchteten Sprungaufschläge – ging es in die erste technische Auszeit. Und eigentlich war schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass dieser Satz an die Gäste gehen würde. Kapitän Lousi Souza Ziegler machte den Abschnitt dann nach 21 Minuten zum 25:15 dicht.

Möglicherweise war dieser Teilerfolg zu deutlich, denn nach dem Seitenwechsel waren die Schwerinerinnen nicht wiederzuerkennen. Die Annahme wackelte, der Block stand nicht, kaum ein Angriff wurde wirkungsvoll übers Netz gebracht. Gerade mal 20 Prozent war in dieser Phase die Schweriner Erfolgsquote. Plovdiv erzielte den Satzausgleich – 25:16 nach 23 Minuten.

Durchgang drei wurde dann zur exakten Kopie des Auftaktsatzes. Die Effektivität der Annahme steigerte sich von zuvor 36 und 37 Prozent auf 59 und 61 Prozent aller Angriffe führten zum Punkt. Immer wieder Ariel Turner und Tabitha Love, die zusammen 30 Punkte erzielten,  sorgten dafür, dass die zuvor versteinerte Miene von Trainer Felix Koslowski sich sichtbar entspannte. 25:17 nach 22 Minuten – so konnte es weitergehen.

Und das tat es auch. Zwar lag Plovdiv schnell mit 3:1 vorn, aber nach dem 6:6 setzte sich Schwerin ab. 13:7, 17:10 – der SSC steuerte auf einen klaren Sieg zu. Allerdings konnten die Bulgarinnen noch zwei Matchbälle abwehren, aber Tabitha Love mit einem gepritschten Ball aus dem Hinterfeld sorgte für den letzten Punkt der Partie.

Für den SSC geht es nahtlos weiter mit der Vorbereitung auf das nächste Bundesligaspiel. Am Sonnabend um 19 Uhr kommt Wiesbaden in die Arena.

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