Volleyball Schwerin : SSC setzt weiter auf einheimische Talente

Elisa Lohmann sammelte bereits in der vorigen Saison Erfahrungen in der Bundesliga und im Europacup.
Elisa Lohmann sammelte bereits in der vorigen Saison Erfahrungen in der Bundesliga und im Europacup.

Auch in der Saison 2016/17 erhalten wieder mindestens vier Youngster des VCO Schwerin Spielrecht im Erstligateam

svz.de von
23. August 2016, 12:00 Uhr

Mit Lenka Dürr, Louisa Lippmann, Lauren Barfield und Lexi Dannemiller hat der Schweriner SC bei den Neuverpflichtungen für die neue Saison bereits zwei Drittel seiner Mannschaftsphilosophie erfüllt: einen Mix aus deutschen Top-Athleten und ausländischen Spielerinnen. Als dritter Summand für den Kader kommen Nachwuchstalente vom Ausbildungsteam VCO Schwerin dazu.

Bereits gesetzt sind wie gehabt Sabrina Krause (17, Mittelblock) und Elisa Lohmann (18, Außenangriff). Ihre Klasse haben die beiden jungen Volleyballdamen in der vorigen Saison mehrfach bewiesen, sei es mit ihrer Schweriner Mannschaft als deutsche Meister in der U20-Altersklasse oder in der Junioren-Nationalmannschaft, die sich die Qualifikation für die U19-EM Ende August in Ungarn erkämpft hat.

„Wir haben auch schon längere Gespräche mit den VCO-Trainern Bart-Jan van der Mark und Markus Pabst geführt und werden mindestens zwei weitere Spielerinnen mit einem Doppelspielrecht für die erste und zweite Liga ausstatten, damit sie uns punktuell begleiten können“, sagt SSC-Cheftrainer Felix Koslowski.

Es sind dies die erst 16 Jahre alte Zuspielerin Alexa Kaminski und die 18-jährige Außenangreiferin Laura Kurtze. Dabei gehe es, erklärt der Coach, „grundsätzlich darum, Spielerinnen für die Bundesliga zu entwickeln. Das muss nicht zwangsläufig für den SSC selbst sein.“

Wie bei Zuspielerin Michaela Wessely (20), die inzwischen zum neuen Erstligisten SWE Volley-Team Erfurt wechselte, oder Diagonalspielerin Marie Holstein (19), die nach ihrem Abi-Abschluss nun zum Köpenicker SC ging (gegen den der SSC am 29. Oktober sein erstes Heimspiel bestreiten wird).

„Diesen Schritt haben wir ihr empfohlen“, so Felix Koslowski. „Einfach, weil sie in Köpenick mehr Spielpraxis bekommen wird, als wir es ihr bei uns bieten können. Wir freuen uns, wenn die Spielerinnen auf diese Weise in der Liga Fuß fassen können, und es beweist, was für gute Arbeit hier beim Schweriner Nachwuchs geleistet wird.“

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