Handball : Spiel in Halbzeit eins verloren

Führte klug Regie und war fünf Mal erfolgreich: Nina Fischer (hier in einem früheren Spiel). Die 22:25-Auftaktniederlage gegen Hildesheim konnte sie aber auch nicht verhindern.
Führte klug Regie und war fünf Mal erfolgreich: Nina Fischer (hier in einem früheren Spiel). Die 22:25-Auftaktniederlage gegen Hildesheim konnte sie aber auch nicht verhindern.

3. Liga, Frauen: SV Grün-Weiß Schwerin – Eintracht Hildesheim 22:25 (6:10)

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17. September 2018, 23:23 Uhr

Warum die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin ihr Drittliga-Auftaktspiel gegen Eintracht Hildesheim mit 22:25 (6:10) in den Sand gesetzt haben, war im Nachgang schnell klar. Die lediglich sechs geworfenen Tore im ersten Durchgang waren der Knackpunkt, warum Grün-Weiß am Ende zwar den zweiten Durchgang gewann (16:15), die Partie allerdings verlor.

„Wir sind nicht so in die Tiefe gekommen, wie wir das wollten. Es fehlte die Durchschlagskraft und auch die Spielidee. Das haben wir im zweiten Durchgang dann besser gemacht“, befand Grün-Weiß-Trainer Steffen Franke. Mit den zehn Gegentreffern in der ersten Halbzeit war der Coach zufrieden, mit der eigenen Chancenverwertung nicht. „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen und in der Summe auch zu viele einfache Fehler gemacht. Am Ende haben unsere eigenen Unzulänglichkeiten ein besseres Ergebnis verhindert“, ergänzte Franke nach Spielschluss.

Dabei sahen die 243 Zuschauer in der Reiferbahnhalle zunächst zwei Schweriner Tore zur 2:0-Führung (6.). Selbst beim 4:4 (14.) war die Grün-Weiß-Welt noch in Ordnung, dann allerdings zog Hildesheim auf 8:4 davon und Schwerin dem Rückstand hinterher (20.).

Die Vier-Tore-Differenz hatte auch noch in der zweiten Halbzeit bestand (10:14, 36.), dann allerdings schafften es die Gastgeberinnen, den Rückstand auf 14:16 (41.) zu verkürzen und hätten auch den Anschlusstreffer erzielen können. „Dann wäre das Momentum vielleicht auf unserer Seite gewesen“, so Coach Franke. Stattdessen gelang Hildesheim das Tor zum 17:14 (42.). Zehn Minuten später wuchs der Rückstand dann wieder auf sechs Tore an (16:22) und die Partie war so gut wie entschieden. „Aufgegeben haben sich die Mädels aber zu keine Zeitpunkt. Das muss man ihnen anrechnen. Am Ende ist aber auch klar, dass wir optimale Tage brauchen, um zu punkten. Nur dann sind wir drittligatauglich. Das Potential haben die Mädels aber“, erklärte Franke abschließend.

Die Auftaktniederlage wird jetzt nur kurz aufgearbeitet, steht am kommenden Sonnabend doch bereits das nächste Spiel auf dem Programm. Dann geht es auf Reisen zum MTV Altlandsberg. Eine Woche später, am 30. September, sind die Schwerinerinnen wieder daheim gefragt. Gegner ist dann der SC Alstertal-Langenhorn.

Grün-Weiß Schwerin: Pöschel, Huysmann – Schmidtke, Dehling 5/2, Wichmann 1, Bast 1, Lück, Fischer 5, Jantzen 1, Sperling 1, Evangelidou, Slomka 3, Alm 2/1, Heinke 3.

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