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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

19. August 2017 | 16:51 Uhr

Sportfest : Spaß am Sport groß geschrieben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

25. Norddeutsches Sportfest der Vielfalt präsentierte sich sehr facettenreich

Wegen einer Behinderung auf Sport verzichten? Das kommt für viele nicht in Frage und für die Teilnehmer des 25. Norddeutschen Sportfestes der Vielfalt schon mal gar nicht. Vielfalt. Darauf setzt der Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommerns (VBRS-MV). Und so präsentierte sich das Sportfest am Sonnabend in Schwerin im Vergleich zum Vorjahr noch facettenreicher.

Gleich von acht verschiedenen Sportarten konnten sich Besucher in der Palmberg-Arena, der Mehrzweckhalle, der Laufhalle, der alten Volleyballhalle und im Stadion Lambrechtsgrund ein Bild machen. Beim Mehrkampf für Jedermann und beim Sportabzeichen durften sie sich sogar selber sportlich betätigen. Nach der feierlichen Eröffnung, einer kleinen Show und dem obligatorischen Aufwärmprogramm ging es auch direkt und mit entsprechendem sportlichen Ehrgeiz zur Sache. Die Tischtennisspieler und die Rollstuhlfechter ermittelten zum Beispiel ihre Landesmeister, die Judokämpfer ihre Stadtmeister – spannende Ballwechsel, enge Fechtbegegnungen und spektakuläre Würfe inklusive. Beim Sportschießen mit dem Lasergewehr ging es gemächlicher zu. Musste es auch, denn geschossen wurde blind und nur nach Gehör. Dabei galt: Je höher der Ton, desto dichter ist die Mitte.

Wer in der alten Volleyballhalle vorbei schaute, der sah den 2. Spieltag des Nord-Cups im Elektro-Rollstuhlhockey. Auch dort ging es ordentlich zur Sache. Um jeden Ball wurde gekämpft, manchmal ohne Rücksicht auf den eigenen Rollstuhl. Der wurde vorher aber entsprechend spielfähig gemacht. Da wird hier und dort noch die ein oder andere Schraube festgezogen und im Vorfeld bei vielen ein Sicherheitsbügel montiert – der Rollstuhl soll ja auch nach dem Wettkampf weiter zu gebrauchen sein. Luxus für viele: Ein eigener elektrischer Sportrollstuhl, der bei dem ein oder anderen Aktiven in Schwerin zu bewundern war.

Ebenfalls keine Geschenke wurden bei den Rollstuhlbasketballer in der Mehrzweckhalle verteilt. Dort ging es zum vierten Mal in diesem Jahr um Punkte im MV-Landescup. Ob nun Stralsunder Pirates, die Nordic Bulldogs aus Rostock oder das Mecklenburgische Förderzentrum aus Schwerin: Es wurde gepasst, geblockt und gepunktet. Und wer die Rollstuhlbasketballer kennt, der weiß, dass es dabei nicht gerade zimperlich zugeht. Fair-Play wurde trotzdem groß geschrieben. Fiel einmal jemand mit seinem Rollstuhl um, waren alle sofort da, um zu helfen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ihrer Montagsausgabe der Schweriner Volkszeitung.

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erstellt am 29.Mai.2016 | 23:22 Uhr

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