Segeln : So schnell nicht zu toppen

Fast im Gleichschritt segeln die Crews des Schweriner Yacht-Clubs bei den German Open der 20er Jollenkreuzer. Die „Amigo“ (1451) landete am Ende auf Rang drei, die „Ayani“ (1428) wurde deutscher Meister.
Fast im Gleichschritt segeln die Crews des Schweriner Yacht-Clubs bei den German Open der 20er Jollenkreuzer. Die „Amigo“ (1451) landete am Ende auf Rang drei, die „Ayani“ (1428) wurde deutscher Meister.

Der Schweriner Segler-Verein ist mit seiner „Festwoche“ zum 125-jährigen Jubiläum mehr als zufrieden

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03. September 2019, 18:40 Uhr

Der Aufwand den der Schweriner Segler-Verein anlässlich seines 125-jährigen Vereinsjubiläums betrieben hat, hat sich gelohnt. Gleich vier nationale Meisterschaften richtete der SSV innerhalb einer Woche in seinem Segelrevier auf dem Schweriner See aus, Rückmeldung gab es dazu bislang nur positive. „Am Ende war es eine gelungene Veranstaltung, auch weil wir beim SSV ein eingespieltes Team waren, sich jeder engagierte und mit angepackt hat. Wir haben viele Dankeschöns erhalten“, resümierte Carola Volkmann vom Vorstand des SSV.

Nur am letzten Tag mussten die Segler mit einer Flaute auskommen. „Wir waren zwar auf dem Wasser und haben noch auf Wind gehofft, da war aber nix“, sagte Carola Volkmann, die bei den vier Meisterschaften der 20er und 15er Jollenkreuzer, der H-Jolle und der Ixylon-Jolle als Wettfahrtleiterin fungierte. So stand das Ergebnis bereits nach sechs der acht geplanten Wettfahrten statt. Und die Crew des Schweriner Yacht-Clubs um André Räder konnte bei den German Open der 20er Jollenkreuzer über den Titel jubeln. Sie gewannen vor einer Mannschaft aus Grünau und einem zweiten Team des Schweriner Yacht-Clubs um Andreas Höhne. Räder, Volkmann und Hahn hatten im Vorfeld zwar mit einer Medaille geliebäugelt, dabei an Gold aber nicht gedacht. Umso größer war natürlich am Ende die Freude der Lokalmatadoren. „Wir haben nicht nur die besten Segler geehrt sondern auch die langsameren Boote, die von vornherein keine Chance auf den Sieg haben. So kommen diese Segler auch in den Genuss einer Auszeichnung“, erklärte Carola Volkmann.

Aufgrund der letzten ausgefallenen Wettfahrten konnten sich Bärbel und Stefan Claus vom Schweriner Yacht-Club in der Ixylon-Klasse nicht mehr verbessern. Sie mussten mit Rang vier vorlieb nehmen. Robert Baumann und Morton Häger (SV Mecklenburgisches Staatstheater) landeten bei den 15er Jollekreuzern als beste Schweriner auf Rang acht.

„Diese Woche ist so schnell nicht zu toppen. Da aber alles geklappt hat, hat man sich dafür sehr gern Urlaub genommen“, fasste Carola Volkmann abschließend zusammen. Bis zum 150-jährigen Jubiläum hat der SSV auch noch eine Menge Zeit, ein noch größeres Programm auf die Beine stellen. Wobei das aber wohl kaum zu stemmen sein würde.

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