Judo : Sieg und Niederlage zum Abschluss

Unter dem Motto „Ein Land, ein Team“ startete die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns in ihre erste Regionalligasaison. Fotos: Privat (2)
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Unter dem Motto „Ein Land, ein Team“ startete die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns in ihre erste Regionalligasaison. Fotos: Privat (2)

Judoteam MV erkämpft in der Regionalliga Nordost zwei Punkte gegen Motor Babelsberg und wird am Ende Tabellenfünfter

svz.de von
01. Juli 2014, 14:00 Uhr

Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns brauchte etwa zehn Minuten, um die Enttäuschung über den verlorenen letzten Kampf in heimischer Halle abzuschütteln. Erst dann realisierten sie, was sie in dieser Saison geleistet haben. Am Ende belegten die Kämpfer als Aufsteiger einen hervorragenden fünften Platz in der Judo-Regionalliga Nordost. Viermal gingen die Sportler als Sieger von der Matte und viermal mussten sie sich geschlagen geben.

Ein ausgeglichenes Kampfverhältnis erreichten die Mecklenburger auch bei ihrem Heimkampftag. Mit einem knappen 4:3-Erfolg gegen den SV Motor Babelsberg verlief der Abend zunächst nach Plan. Mirko Zemva, Jan Ole Franck, Peter Schneider und Dirk Spörcke punkteten beim ersten Sieg der Kampfgemeinschaft.

In der letzten Begegnung der Saison wollte die KGJ M-V auch die Gäste aus Lauchhammer mit einer Niederlage nach Hause schicken. Doch Lauchhammer hatte, anders als noch in der Oberliga 2012, dieses Mal die Nase vorn und gewann mit 6:1 gegen die Hausherren. Zwar waren die Kämpfe allesamt eng, jedoch ist Lauchhammer an diesem Abend der verdiente Sieger gewesen.

Das tat der guten Stimmung nach Kampfende dann auch nur kurz Abbruch. Am Ende überwog die Freude über die gelungene Saison. Sportlern aus dem ganzen Land wurde die Möglichkeit geboten in der Regionalliga zu kämpfen. Dass dieses Konzept aufging, zeigt das Endergebnis. Mit Peter Schneider und Hagen Bischoff gaben dann sogar die Judoka Nummer 21 und 22 ihr Debüt für die Kampfgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommerns in der Regionalliga. Kein anderes Team setzte so viele verschiedene Sportler in der abgelaufenen Saison ein.

Ein großes Dankeschön geht auch an die zahlreichen Fans in der Reiferbahnhalle. Knapp 200 Leute aus dem ganzen Land hatten die KGJ M-V angefeuert. Der noch junge Verein hat für seinen Heimkampftag von allen Seiten Lob und Respekt geerntet und sich mittlerweile im Judoverband MV etabliert.

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