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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 21:27 Uhr

Handball : Sie geben immer noch den Takt an

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Fanclub „Blau-Gelbe Ossenköpp“ sieht Schweriner Handball auf einem guten Weg, wünscht sich aber noch mehr Zuschauer

svz.de von
erstellt am 05.Feb.2017 | 23:20 Uhr

Sie gaben schon den Takt im Schweriner Handball beim SV Post Schwerin an, dann beim Mecklenburger HC und beim SV Mecklenburg Schwerin. Seit dieser Saison trommeln sie bei den Mecklenburger Stieren. Erste Liga, zweite Liga, jetzt dritte Liga – der Fanclub Gelb-Blaue Ossenköpp ist immer dabei.

Trommeln, klatschen, anfeuern und mitfiebern. Zu Hause immer – auswärts, wenn es sich einrichten lässt. Die rund 25 Mitglieder des Fanclubs, der sich im September 2004 gründete, sehen „ihren“ Verein derzeit auf einem guten Weg. Nach drei Jahren im Tabellenkeller der dritten Liga liegt Schwerin momentan im guten Mittelfeld der Tabelle. „Die Hinrunde war gut, die ersten Spiele im Jahr 2017 eher zäh“, resümiert Dieter Ossenschmidt. Natürlich lechzt auch der Fanclub nach mehr und erinnert sich gern an die Zweitliga-Zeiten zurück. „Die Stiere in der zweiten Liga, das wäre schon schön. Vielleicht klappt das ja in den nächsten Jahren irgendwann. Natürlich muss dafür aber auch alles Stimmen, vor allem müssen die Sponsoren auch mitziehen“, sagt Manuela Ossenschmidt-Schröder. Von Liga zwei ist die derzeitige Mannschaft allerdings noch weit entfernt, auch „weil das Potential nicht immer abgerufen wird“, ist sich Ossenschmidt-Schröder sicher.

Die Kulisse kann sich aber schon sehen lassen. Die neun Heimspiele der Mecklenburger Stiere sahen in der Sport- und Kongresshalle im Schnitt 1374 Zuschauer – 586 mehr als der Liga-Schnitt. „Da können wir echt nicht meckern, auch wenn wir uns als Fanclub natürlich noch mehr Zuschauer wünschen würden, die die Mannschaft anfeuern“, so Trommlerin Ossenschmidt-Schröder. Am vergangenen Freitagabend fanden 1067 Zuschauer den Weg in die Sport- und Kongresshalle. Vor dem Spiel gegen den OHV Aurich war Manuela Ossenschmidt-Schröder noch optimistisch und tippte auf einen 25:23-Erfolg der Stiere. Nach 60 gespielten Minuten stand allerdings eine 21:25-Niederlage auf der Anzeigetafel. „Na die 25 stimmte wenigstens – nur auf der falschen Seite“, ließ sie sich nach der Partie trotz der Pleite die gute Laune nicht verderben.

Beim nächsten Heimspiel am 26. Februar gegen die HSG Nord Henstedt-Ulzburg werden die „blau-gelben Ossenköppe“ wieder ihre Trommeln aufbauen, den Takt für das Schweriner Publikum vorgeben und auf einen Heimsieg der Stiere hoffen. Geklappt hat das in dieser Saison ja bereits sieben Mal.

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