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Rückblick Teil I : Schweriner schon früh in Höchstform

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sportler wussten gleich zu Beginn des Jahres zu überzeugen

svz.de von
erstellt am 21.Dez.2015 | 13:40 Uhr

Nur noch wenige Tage dann ist Weihnachten. Und wenn die Festtage vorbei sind, neigt sich auch das Sportjahr 2015 dem Ende entgegen. Zeit also, noch einmal auf die vergangenen Monate zu schauen. Schwerin wurde seinem Ruf als Sportstadt direkt zu Beginn des Jahres wieder gerecht. Hier die Monate Januar bis März:

Die Fußballer waren zwar alle in ihrer verdienten Winterpause, gekickt wurde aber trotzdem. Neben dem gut besetzten Turnier (noch im Dezember) des FC Mecklenburg Schwerin, stach vor allem das DKMS-Hallenmasters des SV Sukow ins Auge. Bestens organisiert spielten 24 Mannschaften für den guten Zweck. Jegliche Einnahmen und Spenden kamen der Deutschen Knochenmarkspenderdatei zu Gute. Am Ende konnte der SV Sukow der DKMS die stolze Summe von 5  200 Euro überreichen. Grund zum Jubeln hatten auch die Schweriner Judoka zu Beginn des Jahres. Neben zahlreichen Landesmeisterschaftsmedaillen stach ein Kämpfer ganz besonders hervor. Timo Acktun vom PSV Schwerin landete seinen bisher größten Wurf und wurde bei den deutschen U18-Meisterschaften im 55-Kilo-Limit Dritter. Ähnlich erging es den Leichtathleten des Schweriner SC. Auch sie holten viele Medaillen bei den Hallenlandesmeisterschaften. Im Februar löste dann Stabhochspringerin Martina Strutz mit Bronze bei den deutschen Hallenmeisterschaften ihr EM-Ticket. Dort ist sie dann im März allerdings in der Qualifikation gescheitert.

Für die Schweriner Boxer begann das Jahr mit einem traurigen Anlass. In Hamburg nahmen Anfang Januar 500 Gäste Abschied von der Schweriner Trainer-Legende Fritz Sdunek. Sdunek war 2014 zwei Tage vor Weihnachten an den Folgen eines Herzinfaktes verstorben. Im März gab es dann aber auch etwas erfreuliches: Die Box-Gala des BC Traktor Schwerin fand in der Volleyballarena großen Anklang und Jürgen Brähmer verteidigte Ende des Monats dann noch erfolgreich seine Weltmeisterschaft in Rostock. 4800 Zuschauer sahen den Kampf. Nicht ganz so viele Menschen aber doch eine beachtliche Zahl konnten die Handballer des SV Mecklenburg begeistern, ihr Drittliga-Spiel gegen den Stralsunder HV in der Sport- und Kongresshalle zu verfolgen. 3157 Fans strömten Anfang März, wie zu besten Zweitligazeiten in die Halle, um den Schweriner Handball zu sehen. Richtig stark spielten zu Anfang des Jahres auch die Volleyballdamen des Schweriner SC. Im Europacup ging es sogar bis ins Halbfinale. Dort war gegen die Türken von Bursa BBKS aber leider Endstation. In der Liga ging es anschließend im Viertelfinale weiter.

Für Radsportler Stefan Nimke war das Jahr 2015 nur ein Übergangsjahr. Er bereitet sich mit seinem sehgeschädigten Partner Kai Kruse als Pilot auf dem Tandem für das 1000-Meter-Zeitfahren bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vor. Auf dem Weg dahin sind die beiden in diesem Jahr bei der Paracycling-WM Dritter geworden.

Dieser erste kleine Rückblick erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und will es auch gar nicht. Dafür war die Liste der sportlichen Leistungen selbst zu Beginn des Jahres zu lang. Natürlich machten auch zum Beispiel die Schweriner Tischtennisspieler, die Schwimmer, die Badmintonspieler und die Fechter mit guten Leistungen auf sich aufmerksam.

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