Auf dem Treppchen : Schweriner jubelt über Bronze bei DM

Mit Pokal und Urkunde geehrt: Acland Wendt  und sein Trainer Rene Lietz freuen sich über den dritten Platz bei den deutschen Meisterschaften im Judo.
Mit Pokal und Urkunde geehrt: Acland Wendt und sein Trainer Rene Lietz freuen sich über den dritten Platz bei den deutschen Meisterschaften im Judo.

Acland Wendt ist bester Judoka seiner Altersklasse aus Mecklenburg-Vorpommern

svz.de von
05. März 2014, 22:55 Uhr

Für viele Judokas ist es ein Traum: Eine Medaille bei Deutschen Meisterschaften zu erkämpfen. Der Judoka Acland Wendt vom PSV Schwerin hat sich diesen Traum in Herne (Nordrhein- Westfalen) erfüllt. Der Schüler am Sportgymnasium belegte bei den deutschen Meisterschaften der U18 den dritten Platz in seiner Gewichtsklasse bis 66 kg.

Nach überzeugenden Vorrundensiegen konnte nur eine Bestrafung seinen Einzug ins Finale verhindern. Im Kampf um die Bronzemedaille ließ Acland Wendt von Anfang an keine Zweifel aufkommen, diesen Kampf unbedingt gewinnen zu wollen. So befand sich sein Berliner Kontrahent dann auch schon nach wenigen Sekunden im entscheidenden Würgegriff. Angefeuert von seinen Vereinskollegen zwang er seinen Gegner schließlich zur vorzeitigen Aufgabe und sicherte sich somit unter großem Jubel die ersehnte Medaille.

Da diese die einzige Medaille für den Judoverband blieb, ist Acland Wendt nunmehr der erfolgreichste Judoka seiner Altersklasse in MV. Für den PSV Judoka haben die Trainingsstunden ihren verdienten Lohn gefunden. „Es ist ein tolles Gefühl, eine Medaille mit nach Hause zu bringen. Ich hoffe, durch meine Leistung auch den Bundestrainer auf mich aufmerksam gemacht zu haben und warte auf eine Einladung zum nächsten Kaderlehrgang“, sagte Acland Wendt stolz. „Acland ist ein unglaublich dynamischer Kämpfer mit einem feinen Gespür für die Schwächen seines Gegners, was ihm auch immer wieder hilft“, resümierte Trainer Rene Lietz.

Einziger Wermutstropfen: Der kürzlich gestorbene Trainer Matthias Hermann konnte diesen Erfolg nicht mehr miterleben. Dieses traurige Erlebnis war zusätzlicher Ansporn für Acland, die Meisterschaft erfolgreich abzuschließen.

Für seine Vereinskollegen Hannes Franck (55 kg) und Timo Acktun (50 kg) sprang bei den deutschen Meisterschaften kein Podiumsplatz heraus, dennoch zeigten sie im Wettkampf, dass sie durchaus mit den Besten ihrer Altersklasse mithalten können. Besonders Timo Acktun unterstrich als jüngster Jahrgang U18, dass mit ihm in den kommenden Jahren zu rechnen ist.

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