Handball : Saisonauftakt nach Maß

Laura Wichmann spielte frei und frech auf und erzielte so drei Treffer.
Laura Wichmann spielte frei und frech auf und erzielte so drei Treffer.

Ostsee-Spree-Oberliga: Grün-Weiß Schwerin feiert deutlichen 25:16-Sieg im ersten Spiel gegen die Füchse Berlin II

svz.de von
07. September 2015, 23:48 Uhr

Die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin fuhren am Sonntag mehr als souverän die ersten zwei Punkte in der Oberliga Ostsee-Spree ein. Bereits zur Halbzeit hatten sich die Damen um Tini Wolter auf fünf Tore abgesetzt, führten 14:9 und hatten dazu noch mehr als genügend Möglichkeiten, diesen Vorsprung auszubauen.

Von allen Mannschaftsteilen ging viel Gefahr aus und es wurden sehr gute Chancen herausgearbeitet, die wohl für drei Siege gereicht hätten. Lediglich die Verwertung ließ etwas zu wünschen übrig. Da aber auch Sina Güdokeit im Kasten der Gastgeberinnen einen guten Tag erwischte und dazu der Mittelblock mit Wendy Künzel, Steffi Laas und Adriana Celka sehr gut stand, brannte in der Defensive nicht viel an. So gestattete Grün-Weiß den Gästen lediglich neun Tore bis zum Halbzeitpfiff, wobei der Vorsprung bereits nach einer Viertelstunde herausgespielt war (8:3). In der zweiten Hälfte ging es munter weiter: Über 17:11 und 18:12 stand es nach 45 Minuten bereits 21:12, die Messen waren gesungen. Trotzdem spielten die Gastgeberinnen in manchen Phasen noch viel zu überhastet und vergaben weiter viele klare Möglichkeiten. Daran wird das Team um Trainer Andreas Sarakewitz in den kommenden zwei Wochen arbeiten müssen. Insgesamt war auf den Rückraum wieder Verlass, aber auch über die Außen kamen in dieser Partie einige gute Aktionen. Vor allem Laura Wichmann, die drei Mal erfolgreich war, spielte frei und frech auf. Erfreulich auch die zahlreichen Kontermöglichkeiten, die zwangsläufig durch gute Deckungsarbeit erarbeitet wurden und durch Alicia Panzer und Steffi Laas eiskalt genutzt wurden. Am Ende stand ein 25:16 auf der Anzeigetafel.

„Wir freuen uns über die ersten zwei Punkte, keine Frage, aber wir haben auch gesehen, wo es noch etwas hakt. In den zwei Wochen vor dem nächsten Spiel (auswärts gegen Hermsdorf Waidmannslust) werden wir versuchen, diese Fehler zu minimieren. Dann sollten zwei weitere Punkte möglich sein“, äußerte sich Trainer Sarakewitz nach Spielende.


Grün-Weiß Schwerin: Klasen, Güdokeit; Laas 2, Wichmann 3, Petereit, Künzel 7/3, Nawrot 2, Lück, Evangelidou, Wolter 7/1, Roloff, Panzer 2, Celka 1, Powierski 1.

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