Handball : Saisonabschluss in Dänemark

Den 20:16-Sieg über UH Esbjerg 2 feierten die Mecklenburger Stiere beim Holstebro-Cup in der großen Gråkjær Arena. Die Halle bietet Platz für 3  250 Zuschauer.
Den 20:16-Sieg über UH Esbjerg 2 feierten die Mecklenburger Stiere beim Holstebro-Cup in der großen Gråkjær Arena. Die Halle bietet Platz für 3 250 Zuschauer.

Mecklenburger Jungstiere trumpfen beim 38. Holstebro-Cup richtig auf.

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23. April 2019, 17:38 Uhr

Holstebro/Dänemark | In der dänischen Kleinstadt Holstebro herrschte über die Ostertage so ein bisschen der Ausnahmezustand. Wie eigentlich jedes Jahr zu Ostern, wenn der ortsansässige Handballverein zum traditionellen Holstebro-Cup für Nachwuchsmannschaften lädt. So verbrachten rund 3600 Handballspieler aus fünf Nationen die vergangenen Tage in Holstebro, darunter auch sieben Teams der Mecklenburger Stiere. Das Turnier ist damit das größte seiner Art in Dänemark.

Die Punktspielsaison ist für die Schweriner bereits beendet. Die 87 Spieler, 13 Trainer und Betreuer sowie zahlreiche Eltern nutzten daher die Vereinsfahrt als tollen Abschluss der zurückliegenden Spielzeit. Und die 450 Kilometer lange Reise hatte sich für die Stiere so richtig gelohnt. Bereits die Gruppenspiele am Karfreitag sorgten für eine Menge Freude. Die Jungstiere von der E- bis zur A-Jugend verstanden es, sich gekonnt und erfolgreich zu präsentieren. Gleich fünf Mannschaften (E, D, C1, C2, B und A) schafften den jeweiligen Gruppensieg und qualifizierten sich so für den A-Cup. Lediglich die C3-Jugend landete im C-Cup.

Auch am zweiten Tag in der Zwischenrunde zeigten sich die Landeshauptstädter äußerst spielfreudig. Die E-Junioren und die D-Junioren gewannen, immer mit Unterstützung der spielfreien Vereinskameraden, ihre Gruppen und zogen so ungeschlagen ins Halbfinale ein. Die C-Junioren und die A-Junioren ergatterten sich mit ihren zweiten Plätzen in der Zwischenrunde ebenfalls Tickets für die Halbfinals. Für die B-Junioren und für die C2-Junioren war nach der Zwischenrunde zwar Schluss, die anderen vier Mannschaften hatten allerdings schon einen Platz auf dem Podest sicher.

Eine Goldmedaille sprang zwar am Finaltag dann nicht mehr heraus, mit einem starken zweiten Platz der E-Jugend sowie den dritten Rängen für die D-, C1- und A-Junioren kann sich das Gesamtergebnis der Mecklenburger Stiere aber mehr als sehen lassen. Die A-Junioren verpassten zum Beispiel das Endspiel nur denkbar knapp und mussten sich erst in Verlängerung geschlagen geben.

„Wir können mit den Leistungen beim Holstebro-Cup sehr zufrieden sein. Die Jungstiere haben viel Spaß gehabt, sich gegen andere Spielansätze auszuprobieren und wertvolle Turniererfahrungen zu sammeln. Das Zusammengehörigkeitsgefühl hat neue Impulse bekommen: auf der Platte, in der Freizeit oder beim EHF-Viertelfinalspiel in der großen Arena“, schätzt Frank Schünemann vom Team Stiere ein.

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