Radsport : Radrennen wirft Schatten voraus

Auch beim 5. Schweriner-Seen-Jedermann-Radrennen treten erneut mehrere hundert Radbegeisterte in die Pedale.
Auch beim 5. Schweriner-Seen-Jedermann-Radrennen treten erneut mehrere hundert Radbegeisterte in die Pedale.

Das 5. Schweriner-Seen-Jedermann-Radrennen setzt am 22. September auf viel Altbewährtes

von
28. August 2019, 18:19 Uhr

Michael Kruse hat schon ein wenig Recht, wenn er sagt, dass das derzeitige schöne Wetter ideal ist, um im Vorfeld des 5. Schweriner-Seen-Jedermann-Radrennen die Strecken bereits einmal abzufahren. Viel bessere Bedingungen wird es zum Beispiel in den Abendstunden nach Feierabend nicht geben, um die kleine oder große Tour durch die Lewitz zu testen. Am 22. September fällt der Startschuss zum 5. Jedermann-Radrennen. Michael Kruse setzt dabei auf viel Altbewährtes, ändert aber eine wichtige Sache. „Der scharfe Start und das Ziel werden wieder auf Höhe des Feuerwehrmuseums sein und nicht weiter unten auf Höhe der Gartenanlage“, erklärt der Organisator.

Die Zuschauer, die die Zielankunft ansehen wollten, mussten ein ganzes Stück laufen, das Feuerwehrmuseum ist dagegen dichter an möglichen Parkplätzen. Zusätzlich sind im vergangenen Jahr viele Teilnehmer nach Zielankunft aufgrund der langen Geraden zügig wieder in die Stadt gefahren. Auf Höhe des Feuerwehrmuseums haben die Radsportler aufgrund einer kleinen Steigung weniger Geschwindigkeit im Ziel und harren oftmals zu einem kleinen Plausch noch an der Kreuzung Plater Straße, Hamburger Allee aus.

Ansonsten wird es wie beim Schweriner Jedermann-Radrennen üblich zwei Strecken zur Auswahl geben. Die kleinere AOK-Fitnessrunde über 55 Kilometer soll vor allem Hobbyfahrer und Einsteiger ansprechen. Für geübte Sportler steht das 91-km-Sparkassen-Rennen im Programm. Wer gern mit dem E-Bike fahren möchte, kann das beim 55-km-Stadtwerke-Elektrofahrrad-Rennen machen.

Die Anmeldung zum Rennen ist bereits seit 1. Januar 2019 offen und über die Homepage www.schweriner-seenrunde zu erreichen. Auf der Internetseite finden Interessierte auch einen Streckenplan, damit sie sich beim Vorabfahren der Strecken auch nicht verfahren können. „Wenn wir so viele Teilnehmer wie im vergangenen Jahr erreichen, wäre ich schon zufrieden. Noch mehr wären natürlich überragend“, sagt Michael Kruse. Insgeheim hofft der ehemalige Extremsportler und heutige Eventmanager seit dem ersten Rennen auf 1 000 Teilnehmer. Radbegeisterte gibt es in der Region dafür genug. Sie müssten sich nur anmelden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen