Handball : Qualifikation wird kein Selbstläufer

In der vergangenen Saison kamen die jüngeren Grün-Weiß-Spielerinnen wie Anna Groth (l.), Tabea Alm (2.v.l.), Loreen Veit (M.), Daria Rassau (2.v.r.) und Meline Bast (r.) noch nicht komplett zum Zug. In der kommenden Qualifikation werden sie nun aber gefragt sein.
In der vergangenen Saison kamen die jüngeren Grün-Weiß-Spielerinnen wie Anna Groth (l.), Tabea Alm (2.v.l.), Loreen Veit (M.), Daria Rassau (2.v.r.) und Meline Bast (r.) noch nicht komplett zum Zug. In der kommenden Qualifikation werden sie nun aber gefragt sein.

A-Juniorinnen des SV Grün-Weiß Schwerin sind Anfang Juni Gastgeber des regionalen Qualifikationsturniers zur Jugendbundesliga

svz.de von
16. Mai 2018, 23:33 Uhr

Seit fünf Spielzeiten können sich A-Junioren-Teams aus ganz Deutschland für die weibliche Jugendbundesliga qualifizieren. Dem SV Grün-Weiß Schwerin ist das in fünf Jahren starke vier Mal geglückt. Und auch in der kommenden Saison wollen die Schwerinerinnen gern mit ihrer A-Jugend in der höchsten deutschen Spielklasse auf Tore-Jagd gehen.

Auch wenn es in den vergangenen beiden Spielzeiten für die Grün-Weißen bis ins Achtelfinale ging und man dort in der zweiten Gruppenphase jeweils Dritter wurde, müssen sich die Schwerinerinnen für die kommende Bundesliga-Saison wieder qualifizieren. Und das wird wahrlich kein Selbstläufer. „Das erste Qualifikationsturnier ist deutlich stärker besetzt, als in den vergangenen Jahren. Wir müssen richtig gut vorbereitet sein und vor allem am ersten Tag einen Sahnetag hinlegen“, erklärt Schwerins neuer A-Jugend-Trainer Steffen Franke.

Die Grün-Weißen genießen dabei am 2. und 3. Juni Heimvorteil. Gespielt wird das regionale Qualifikationsturnier in der Reiferbahnhalle und in der Kästnerhalle. Die Gastgeberinnen bekommen es in der Gruppe B mit dem Rostocker HC, dem TSV Nord Harrislee und dem VfL Bad Schwartau zu tun. In der anderen Gruppen spielen der Frankfurter HC, der AMTV Hamburg sowie die Füchse Berlin und die HSG Marne/Brunsbüttel gegeneinander.

Zwei dieser acht Mannschaften qualifizieren sich nach den zwei Turniertagen direkt für die Jugendbundesliga, drei weitere Teams spielen eine Woche später bei einem überregionalen zweiten Qualifikationsturnier um drei weitere Plätze. „Wenn wir uns für das zweite Turnier qualifizieren, dann wäre das schon ein guter Erfolg. Wir werden das Maximum aus uns herausholen“, gibt Franke eine Zielstellung aus.

Der Trainer setzt dabei natürlich auf die Bundesligaerfahrenen Spielerinnen, die schon in der Vergangenheit dabei waren und jetzt die Leistungsträgerinnen sein sollen. Zusätzlich müssen sich aber auch die jüngeren Spielerinnen in den Vordergrund spielen, soll die erneute Qualifikation zur Bundesliga klappen. In Schwerin hat man sich schon an die Partien der höchsten Spielklasse gewöhnt, daran soll sich auch in der nächsten Saison nichts ändern. Einfach wird die Qualifikation aber definitiv nicht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen