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16. Dezember 2017 | 04:46 Uhr

Judo : Punkte sind fast schon Pflicht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns ist am Sonnabend in der Judo-Regionalliga gegen starke Gegner gefordert

svz.de von
erstellt am 12.Mai.2016 | 23:12 Uhr

Bevor die Judoka der Kampfgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommerns das verlängerte Pfingstwochenende genießen können, warten am zweiten Kampftag der Regionalliga Nordost am Sonnabend noch drei richtig schwere Aufgaben. Lange Gesichter wie nach dem ersten Kampftag soll es dabei aber nicht geben. Neben den regulären Begegnungen gegen den Vorjahresmeister Bushido Berlin und den Liga-Zweiten von 2015 aus Lauchhammer zieht die KGJMV gleich noch den vierten Kampftag gegen den PSV Berlin vor.

Dabei haben es alle drei Begegnungen in sich. Der Vize-Meister vom BV Lauchhammer steht nach dem ersten Kampftag, ebenso wie das MV-Team, noch ohne Punkte da und ist gerade deswegen auf Wiedergutmachung aus. Die Bilanz gegen die Lausitzer ist in der Regionalliga mit einer Niederlage und einem Sieg ausgeglichen. Die Aufgabe gegen Meister Bushido ist sogar noch schwerer. „Da müssen wir selbst in Bestbesetzung über uns hinaus wachsen“, erwartet Teammanager Felix Tischler einen hammerharten zweiten Kampftag. Ob für das MV-Team Punkte im Bereich des Machbaren sind, hängt auch davon ab, in wie weit Lauchhammer und Bushido Berlin mit Kämpfern der 1. und 2. Bundesliga antreten werden. Positiv stimmen die Verantwortlichen der KGJMV jedoch die Ergebnisse aus der vergangenen Saison, als man Lauchhammer mit 4:3 besiegte und Bushido Berlin fast am Rande einer Niederlage hatte. Dass man sich bei den Mecklenburgern aber nicht auf der Vergangenheit ausruhen kann, zeigte der 1. Kampftag, als das Team gegen Potsdam II und Rudow Berlin zweimal verlor.

Nachdem die Begegnungen bei Bushido Berlin beendet sind, geht es für die KGJMV weiter zum PSV Berlin, wo dann der vierte Kampftag gegen den Polizeisportverein aus logistischen Gründen vorgezogen wird. „Der PSV ist so ein bisschen die Wundertüte der Liga. Man weiß nie so richtig, was man bekommt“, spricht Tischler die vergangenen beiden Kampfzeiten an, in denen die KGJMV einmal sicher gewann und einmal überraschend verlor. Gerade in den unteren Gewichtsklassen haben die Berliner ihre Stärken. „Eine Niederlage gegen den PSV gilt es zu vermeiden, um am Heimkampftag im Juni noch alles in der Hand zu haben“, sind für Teammanager Tischler und die KGJMV zumindest zwei Punkte am Pfingstwochenende Pflicht.

Dann dürften die langen Gesichter vom 1. Kampftag auch in Vergessenheit geraten – und am 2. Kampftag hat das Judoteam-MV in der Regionalliga bisher immer gepunktet.

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