Landespokal : Pampow kämpft sich nach Rückstand ins Halbfinale

Der Ausgleich: Pampows Ryuta Hayashi (l.) zieht ab, Doberans Meikel Sprengler kann nur noch zusehen.
Der Ausgleich: Pampows Ryuta Hayashi (l.) zieht ab, Doberans Meikel Sprengler kann nur noch zusehen.

MSV-Kicker setzen sich mit 2:1 gegen Landesligisten Bad Doberan durch

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16. November 2015, 08:00 Uhr

2:1 – Es war ein knappes Ergebnis am Freitagabend am Pampower Gartenweg zwischen dem MSV und den Gästen vom Doberaner FC, aber ein verdientes. Der Verbandsligist aus dem Kreis Ludwigslust-Parchim tat mehr fürs Spiel, erarbeitete sich die besseren Chancen und hatte letztlich den Einzug ins Halbfinale des Fußball-Landespokals erzwungen, wie es Trainer Ronny Stamer hinterher auf der Pressekonferenz ausdrückte. Dabei kamen die „eigenen Gesetze“ des Pokals auch in Pampow zum Tragen. Der Tabellenvierte der Landesliga Nord ging nach einer knappen halben Stunde durch André Grenz mit 1:0 in Führung. Erste Chance für Doberan, erstes Tor. Zuvor musste der Unparteiische die Partie aufgrund des kurzzeitigen starken Windes und heftigen Regenschauers für zehn Minuten unterbrechen. Nach dem Rückstand blieb Pampow dominant, vergab aber zwei klare Chancen.

„Ich bin in der Kabine ruhig geblieben, hab den Jungs gesagt, dass sie weiter Druck machen sollen“, sagte der MSV-Trainer. Seine Jungs beherzigten die Vorgabe und glichen nach einer Stunde aus. Oleksandr Cherchenko schickte mit langem Diagonalpass Ryuta Hayashi auf die Reise. Der nutzte seine Chance eiskalt. „Von da an war es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir das zweite Tor schießen“, war sich Stamer sicher. Und er sollte Recht behalten. In der 75. Minute erzielte Maik Aumann auf Vorarbeit von Christoph Hasselmann aus fünf Metern das 2:1. Da es die Pampower in der Folge verpassten, ihre weiteren Chancen zu nutzen, blieb die Partie trotz MSV-Überlegenheit bis zum Schlusspfiff spannend.

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